Mann wird zwischen Bagger und Scheune eingeklemmt

Tödlicher Arbeitsunfall in Inzell: 51-Jähriger erliegt seinen Verletzungen

+
Ein schrecklicher Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag. 
  • schließen

Inzell - Zu einem tragischen Arbeitsunfall ist es am Donnerstagnachmittag in Inzell-Adlgaß gekommen. Ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein erlag seinen Verletzungen. 

Update, 19.45 Uhr: Pressemeldung Polizei 

Am Donnerstag, 3. Januar, ereignete sich gegen 13.20 Uhr ein tragischer Betriebsunfall auf einem Grundstück in der Adlgasserstraße, bei dem ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein getötet wurde.

Der Mann führte einen Raupenbagger und war gerade dabei, diesen so nah wie möglich an ein Holzgebäude heranzufahren, um die Baumaschine dort zu parken. Dabei vergewisserte er sich über den Abstand zum Gebäude. Durch einen tragischen Umstand geriet er dabei mit seinem Kopf zwischen Führerkabine und Gebäudewand und wurde eingeklemmt. 

Er musste durch die eingetroffene Feuerwehr Inzell aus der Führerkabine befreit werden. Der 51-Jährige erlitt jedoch so schwere Kopfverletzungen, dass er trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sowie zur Todesursache aufgenommen. 

Arbeitsunfall in Inzell-Adlgaß

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Erstellung eines unfallanalytischen sowie technischen Gutachtens durch einen Sachverständigen an. Hinweise auf Fremdverschulden liegen zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vor.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung:

Zu einem schweren Arbeitsunfall ist es am frühen Donnerstagnachmittag (3. Januar) in Inzell-Adlgaß gekommen. Ein Mann ist dabei zwischen einem Bagger und einer Scheune eingeklemmt worden, heißt es laut ersten Informationen von vor Ort. Die Person ist beim Auffinden bewusstlos gewesen und anschließend von der Feuerwehr befreit worden. Der Mann ist bei dem Unfall schwer verletzt worden.

Im Einsatz sind die Feuerwehren aus Inzell und Weißbach, der Rettungshubschrauber "Christoph 14" aus Traunstein, der Einsatzleiter Rettungsdienst aus Traunstein und ein weiterer Rettungswagen und das Kriseninterventionsteam gewesen. Ebenfalls ist das Helfer-Interventions-Team verständigt worden. Die Polizei Ruhpolding hat den Unfall aufgenommen. Auch die Kriminalpolizei ist vor Ort gewesen, um die Unfallstelle zu begutachten, teilt die Polizeiinspektion Traunstein mit.

ksl; FDL/Vanessa Hallweger

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Inzell

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser