Jahreshauptversammlung der Bergwacht Inzell

Sieben junge Nachwuchs-Bergwachtler

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Jahreshauptversammlung der Bergwacht Inzell.

Inzell - Ein positives Fazit hat die Bergwacht bei ihrer Jahreshauptversammlung gezogen. Der Dank und Stolz galt vor allem den Unterstützern und den Nachwuchs-Bergwachtlern.

Die Bergwacht Inzell kann auf 39 aktive und 16 passive Mitglieder zurückgreifen. Das berichtet Bereitschaftsleiter Michael Holzner bei der Jahreshauptversammlung im Forsthaus Adlgaß. Er bezeichnet es als sehr erfreulich, dass derzeit sieben junge, motivierte Anwärter die Ausbildung als Bergwachtler mit großem Eifer und Einsatz durchlaufen. Besonders hervorzuheben ist, dass zwei Mitglieder die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben und zwei weitere die Ausbildung im diesem Jahr abschließen werden.

Um die Einsatzbereitschaft zu sichern, ist neben der fortlaufenden Ausbildung in Theorie und Praxis im Gelände auch eine gute Ausstattung der Bergwacht mit Ausrüstung und Fahrzeugen notwendig. Dies wird gewährleistet durch 71 fördernde Mitglieder, durch Zuwendungen aus dem Staatshaushalt und durch die Aufwandsentschädigung für die absolvierten Einsätze. Eine große Stütze sei auch das Geld des Fördervereins, das zum Teil aus der Fritz-Gastager-Stiftung stammt.

16 Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu bewältigen, davon zwei mit Hubschrauberunterstützung. Darunter waren die Rettung aus Bergnot, die Versorgung von Leicht- und Schwerverletzten sowie eine Totenbergung. Darüber hinaus waren Kräfte der Bergwacht Inzell zur Unterstützung beim Hochwassereinsatz in Deggendorf sowie beim Waldbrand in Bad Reichenhall/Thumsee im Einsatz.

Besonders erfreulich war, dass verdiente Bergwachtkameraden ausgezeichnet werden konnten. Mayer Bruno und Pauli Anton wurden für den Hochwassereinsatz mit der Fluthelfernadel ausgezeichnet. Scheurl Simon erhielt für 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst das silberne Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern.

Zum Schluss ging der Dank des Bereitschaftsleiters an alle Bergwachtler, Ausbilder, Förderer und Gönner, ohne die diese ehrenamtlichen Leistungen nicht möglich wären.

Pressemitteilung Bergwacht Inzell

Quelle: chiemgau24.de

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