Bis zu 100.000 Euro Schaden im "Bichl-Pub"

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Brand im "Bichl-Pub": Große Teile der Inneneinrichtung wurden zerstört und die Räume durch den Brandrauch stark verrußt.

Inzell - Beim Brand am Freitagabend in einer Gaststätte im Ortsteil Bichl ist ein Sachschaden in Höhe von 80.000 bis 100.000 Euro entstanden!

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Der Schwelbrand wütete in den Gasträumen des "Bichl-Pub", zerstörte große Teile der Inneneinrichtung und die Räume wurden durch den Brandrauch stark verrußt. Als Ursache des Brandes vermutet die Polizei einen Defekt an einer Gastherme. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Im Einsatz waren neun Feuerwehren und rund 120 Mann.

Gegen 19 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Großalarm für die Feuerwehr Inzell und die Wehren aus der Umgebung aus. Vor Öffnung des Lokals wollte der Wirt die Räumlichkeiten mit einem Gasofen aufheizen und schloss dazu eine Flüssiggasflasche an. Dabei entstand aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer, das der Wirt versuchte, selbst zu löschen, was jedoch nicht gelang. Daraufhin rief er über Notruf die Feuerwehr.

Bevor sich der Besitzer aus dem Lokal in Sicherheit brachte, schloss er geistesgegenwärtig die Türen. Dadurch wurden dem Feuer der Sauerstoff entzogen, es kam zu keinem größeren offenen Brand, weshalb von außen von dem verheerenden Brand kaum etwas zu sehen war. Der Schwelbrand in der Gaststätte führte zu starker Rauchentwicklung und extremer Hitze. Die Floriansjünger mussten unter dem Schutz von Atemschutzgeräten vorrücken und brachten den Brand so rasch unter Kontrolle.

Brand in Inzeller Lokal

Eine große Gefahr für die Einsatzkräfte waren drei Flüssiggasflaschen, eine geöffnete, die der Gastwirt an die Gastherme anschließen wollte und zwei geschlossene Reserveflaschen, die sich in den brennenden Räumen befanden. Die Feuerwehren konnte sie jedoch rechtzeitig bergen und im Freien in sicherer Entfernung durch Besprühen abkühlen. Dadurch konnte die Explosionsgefahr gebannt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Inzell, Siegsdorf, Hammer, Ruhpolding, Eisenärzt, Vogling, Weißbach und Schneitzlreuth, die Feuerwehr Traunstein mit dem Gerätewagen Atemschutz und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL). Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes war mit einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Einsatzleiter Rettungsdienst präsent.

Durch das Feuer wurde niemand verletzt, die Sanitäter versorgten aber am Rande eine Frau, die vor Aufregung eine Kreislaufschwäche erlitten hatte. Vor Ort waren Beamte der Polizeiinspektion Ruhpolding und der Kriminalpolizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufnahmen.

pv/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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