"Helfer vor Ort" nehmen ihren Dienst auf

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Hubert Kroher, Integrierten Leitstelle (ILS) Traunstein, Gerhard Jäkl, Integrierten Leitstelle Traunstein, Dr. Ludwig Gutermuth, Leiter der Notfallmedizin Altötting-Burghausen, Josef Gschwendner, Geschäftsführer der Integrierten Leitstelle in Traunstein, Dr. Michael Ergenzinger - Werksarzt der AlzChem Trostberg GmbH, Uwe Ketzer – Werksrettungsdienst der AlzChem in Hart, Josef Salzinger – Produktionsleiter der AlzChem in Hart

Hart a.d. Alz - Die Einheit "Helfer vor Ort" (HVO) besteht nun seit Mitte Juli in Hart. Im Alarmfall werden der HVO zeitgleich mit dem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Rettungswagen aktiviert.

Dieser Dienst wird von den Sanitätern der AlzChem Trostberg GmbH am Standort Hart geleistet. Als wichtige Einrichtung für die Versorgung und Sicherheit der Mitarbeiter wird die Sanitätsstelle Hart von den beiden Produktionsgesellschaften AlzChem Trostberg GmbH und ASK Chemicals Metallurgy GmbH gemeinsam getragen. Der HVO ist eingebunden in die Rettungsmedizin im Landkreis Altötting und im Rettungsdienstbereich Traunstein (Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung). Alle beteiligten Sanitäter sind sehr gut ausgebildet und übertreffen in allen Punkten die geforderten HVO-Qualifikationen. Auch die Ausstattung ist durch den vor zwei Jahren neu angeschafften Rettungswagen sehr modern. Das Ziel ist es, zur raschen Erstversorgung der Patienten bei Notarzteinsätzen im näheren Umkreis des Werkes beizutragen.

Im Alarmfall werden der HVO zeitgleich mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und dem Rettungswagen (RTW) aktiviert. Dies erfolgt durch die integrierte Leitstelle in Traunstein. Aufgrund der kürzeren Fahrzeit können sie deutlich schneller beim Patienten sein und so mit den ersten lebensrettenden Maßnahmen beginnen. Sie überbrücken somit die Zeit bis zum Eintreffen des eigentlichen Rettungsdienstes. Oft sind die richtigen Handgriffe und Maßnahmen in diesen ersten Minuten für die Notfallpatienten entscheidend.

Die Verbindungen der AlzChem und ASK mit der Rettungsmedizin im Landkreis waren schon traditionell gut. So wird z.B. ein besonderes Messgerät zur Blutgasanalyse nach Inhalationen von Rauchgas bei z. B. einem Zimmerbrand im Bedarfsfall nach Alarmierung durch die Leiststelle von dem Werksrettungsdienst an den Einsatzort gebracht. Hierfür wurde von der Firma sogar zusätzlich für Kinder ein geeigneter Sensor beschafft, um auch den kleinen Patienten helfen zu können.

Auf dem Boden dieser Zusammenarbeit entstand dann, initiiert durch den Werksarzt Dr. Michael Ergenzinger und dem leitenden Rettungsassistenten Uwe Ketzer die Idee, weitere, noch intensivere Nachbarschaftshilfe zu leisten. In Kooperation mit dem Ärztlichem Leiter Rettungsdienst Traunstein Dr. Ludwig Gutermuth und Josef Gschwendner, dem Geschäftsführer der Integrierten Leitstelle in Traunstein, wurde der neue Dienst in Rekordzeit organisiert und etabliert. Gschwendtner: „Ich freue mich über eine weitere Verbesserung der präklinischen Daseinsvorsorge im Rettungsdienstbereich.“ Die schnelle Realisierung ist das Ergebnis einer zielstrebigen, raschen und wohlwollenden Umsetzung bei den diversen an der Entscheidung beteiligten Personen und Einrichtungen des Standortes. Die Standortleitung der AlzChem Trostberg GmbH und der ASK Chemicals Metallurgy GmbH stimmten dem HVO Plan sofort zu. Die Unterstützung des öffentlichen Rettungswesens und damit die Hilfe für die Menschen in Werksnähe sind im Rahmen der Möglichkeiten der Unternehmen eine selbstverständlich gerne umgesetzte Aufgabe.

Dr. Gutermuth, Leiter der Notfallmedizin Altötting-Burghausen, freut sich sehr über den neuen HVO, „denn nur so können wir durch die kompetente erste Hilfe noch eine deutliche und spürbare Verbesserung für die Notfallpatienten in unserem Landkreis erreichen. Das ist, auch bei Eintreffen der Patienten in den Nothilfen im Landkreis sichtbar. Unser besonderes Anliegen ist es, dass auch noch die beiden letzten Lücken im Landkreis, Reischach und Marktl, geschlossen werden können und so Altötting endgültig zum Musterlandkreis für Bayern wird “, so Dr. Gutermuth weiter.

Nicht nur Vereine oder Hilfsorganisationen sind Träger von HVO-Einrichtungen, sondern auch Firmen und Industriebetriebe engagieren sich und stellen so ihren gesellschaftlichen Bezug unter Beweis.

Pressemitteilung AlzChem Trostberg GmbH

Quelle: chiemgau24.de

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