"Große Belastung für Tier und Mensch"

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Traunstein - Mit einer Unterschriftenaktion mobilisierten die Grüne Jugend und Tierheimjugend am Samstag gegen den Bau einer privaten Schießanlage in Trenkmoos.

Am Samstag, den 10. März, sammelten die Jugendlichen der Grünen Jugend Südost und der Tierheimjugend Traunstein gemeinsam Unterschriften gegen eine Privilegierung des Schießstandes Trenkmoos. Nachdem der Gemeinderat in Surberg und der Stadtrat in Traunstein das Vorhaben schon abgelehnt haben, liegt die Entscheidung über ein privilegiertes Bauvorhaben nun beim Landratsamt.

8000 Schuss täglich

In Trenkmoos will die private Schützenvereinigung Tre-Aktiv die Schiessanlage in unmittelbarer Nähe des Tierheims für Großkaliberwaffen reaktivieren und als privaten Schießplatz nutzen. Die Grünen, die Grüne Jugend Südost und das Tierheim stellen sich gegen diese Pläne, da dies durch bis zu 8000 Schuss täglich eine enorme Lärmbelastung für Anwohner und Tiere bedeuten würde. Zudem lehnt das Bündnis eine Privilegierung ab, da ein weiterer Schießstand nicht notwendig und somit nicht gemeinnützig sei.

Kein gemeinnütziges Projekt

"Würde der Schiessbetrieb auf privatem Gelände erlaubt werden, wäre es schwerer, die weitere Entwicklung der Anlage zu kontrollieren", sp Alexander Reitzenstein, Sprecher der Grünen Jugend Südost. „ Eine überwältigende Mehrheit der Passanten ist zutiefst besorgt und will keinen privaten Schießstand in Trenkmoos. Für Tier und Mensch ist dieser Schießstand eine große Belastung und schon aus dem Grund kein gemeinnütziges Projekt, weil eine naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche in Trenkmoos verloren gehen würde“.

Am Ende der Veranstaltung konnten dem Jugendgruppenleiter der Tierheimjugend, Jörg Barth, der federführend für die Unterschriftenliste des Tierheims verantwortlich ist, 200 Unterschriften gegen den Schießstand überreicht werden. Die gesammelten Unterschriften werden demnächst den Entscheidungsträgern im Landratsamt übergeben.

Pressemitteilung Grüne Jugend Südost

Quelle: chiemgau24.de

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