Der Grippe zuvorkommen

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Traunstein - Die Winterzeit ist Grippezeit, deshalb rät das Gesundheitsamt zur Grippeschutzimpfung. Die Impfung sollte möglichst bald durchgeführt werden, da die meisten Krankheitsfälle zwischen Dezember und April auftreten,

Das Immunsystem braucht ca. zwei Wochen, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Die heute verwendeten Impfstoffe sind in aller Regel gut verträglich, ihre Sicherheit wird streng kontrolliert. Die Grippeschutzimpfung des vergangenen Jahres schützt nicht gegen die Grippeviren, die in der kommenden Saison zu erwarten sind. Nach Aussagen des Leiters des Gesund- heits-amtes Traunstein, Dr. Franz Heigenhauser, liegt dies daran, dass die Grippeviren sich ständig ändern und das Immunsystem auf die „Virusvarianten 2010/2011“ nicht vorbereitet ist. Der Impfstoff wird daher jeweils auf den zu erwartenden „Viruscocktail“ aktualisiert.

Die Grippeschutzimpfung des vergangenen Jahres schützt nicht gegen die Grippeviren, die in der kommenden Saison zu erwarten sind. Nach Aussagen des Leiters des Gesundheitsamtes Traunstein, Dr. Franz Heigenhauser, liegt dies daran, dass die Grippeviren sich ständig ändern und das Immunsystem auf die „Virusvarianten 2010/2011“ nicht vorbereitet ist. Der Impfstoff wird daher jeweils auf den zu erwartenden „Viruscocktail“ aktualisiert.

Die Erfahrungen der abgelaufenen Grippesaison auf der Südhalbkugel lehren uns, dass im kommenden Winter neben dem saisonalen Grippevirus auch das H1N1 – Virus, das sog. „Schweinegrippevirus“ wieder auftreten wird. Auf Grund dieser Erfahrungen enthält der saisonale Grippe-impfstoff 2010/2011 auch eine H1N1 Komponente , was bedeutet, dass die saisonale Grippe-schutzimpfung auch gegen die „Schweinegrippe“ hilft.

Besonders zur Impfung rät Dr. Heigenhauser allen Personen über 60 Jahren, chronisch Kranken jeden Alters, Schwangeren sowie medizinischem Personal. Besonders ältere Menschen, Menschen mit einer Grunderkrankung sowie Schwangere sind durch die saisonale Grippe besonders gefährdet, da bei diesen Gruppen während der Erkrankung häufige schwere Komplikationen auftreten. Eine rechtzeitige Impfung ist die beste Vorbeugung.

Nach Aussagen von Dr. Heigenhauser zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, dass die Impfbereitschaft erst bei einer anrollenden Grippewelle ansteigt. Dann kann es aber bereits zu spät sein. Die Ausprägung des vollständigen Impfschutzes dauert seine Zeit, andererseits kann es bei einer anrollenden Grippewelle größeren Ausmaßes zu Lieferengpässen von Impfstoffen kommen.

Trotz verschiedener „Grippewundermittel“ rät Dr. Heigenhauser weiter zur Grippeschutzimpfung. Für die Impfung sprechen seiner Meinung nach die geringeren Kosten sowie der über eine ganze Saison anhaltende Grippeschutz. Die Impfung führt der Hausarzt durch, die Kosten werden von den Kassen übernommen.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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