Grabenstätter Maimarkt fand trotz Regen statt

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Den ganzen Tag über kamen die Besucher auf den Maimarkt in Grabenstätt und das obwohl der Himmel immer wieder seine Schleusen öffnete. Der Flohmarkt fiel aus.

Grabenstätt - Trotz nasskaltem Wetter fanden sich am Sonntag immer wieder schau- und kauflustige Besucher beim traditionsreichen Grabenstätter Maimarkt ein.

Auch an die 30 gewerbliche Lieferanten ließen sich vom Regen nicht die gute Laune verderben und boten im Ortskern ihre vielfältige Ware feil.

Heimische Naturprodukte und Nahrungsmittel wurden ebenso angeboten wie mediterrane Feinkost, Salben, Textilien, Lederprodukte, Spielzeuge, Küchenutensilien und andere Gebrauchsartikel. Damentaschen und Accessoires standen nicht nur bei den Müttern hoch im Kurs, die sich an ihrem Ehrentag ganz besonders verwöhnen ließen. Gesellig ging es am traditionellen Weinstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Grabenstätt zu und auch hier war das „Schmuddelwetter“ Gesprächsthema Nummer Eins.

Die anderen Ortsvereine hatten ihre Bewirtungsstände erst gar nicht aufgebaut. Als Anziehungspunkt erwies sich auch das gemütliche Marktcafé im Pfarrheim, wo der Elternbeirat des Pfarrkindergartens die Gäste unter anderem mit selbstgemachten Kuchen verköstigte. „Ich glaube das läuft heute noch am besten“, meinte Bürgermeister Georg Schützinger, während er sich bei einem Kaffee aufwärmte. Die jüngsten Besucher schienen ein wenig enttäuscht zu sein, dass sie heuer keine Ballone gen Himmel steigen lassen durften und zudem aufs Ponyreiten verzichten mussten. Auch die Kletterwand-Fans und Hüpfburg-Akrobaten mussten vertröstet werden. Strahlende Kindergesichter gab es hingegen im Nostalgie-Kinderkarussell am Marktplatz und an den Süßigkeitsständen, wo gebrannte Mandeln, Schokolade, Zuckerwatte und vieles mehr lockten.

Kunstinteressierte Besucher unternahmen derweil einen Abstecher in die Schlossökonomie zur sehenswerten Gemälde-Ausstellung von Monika Liane Dietz. Ins Wasser gefallen waren nicht nur die mittäglichen Auftritte der Musikkapelle Grabenstätt und der Jugendkapelle, sondern auch der weithin bekannte „Flohmarkt“, der die Besucher alljährlich in Scharen anlockt. Ein paar ganz hartgesottene „Flohmarkt-Dandler“ hatten zwar am frühen Morgen im strömenden Regen damit begonnen, ihre Stände aufzubauen, sich aber kurze Zeit später doch zum Abbruch entschlossen – zum Leidwesen der Schnäppchenjäger. Diese müssen sich nun bis zum nächsten Maimarkt oder zumindest bis zum Herbstmarkt am 14. September gedulden.

Maimarkt in Grabenstätt

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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