Treibholz soll in Hirschauer Bucht bleiben

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Grabenstätt - Das Wasserwirtschaftsamt will einen kleinen Teil des Treibguts in der Hirschauer Bucht entfernen. Zudem stellte es im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung einige Fakten klar:

In einem Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung berichtete Behördenleiter Walter Raith am gestrigen Montag, dass das Wasserwirtschaftsamt Traunstein gemeinsam mit der Schlösser- und Seenverwaltung den Plastikmüll beseitigen werde. In Sachen Treibholz sei hingegen "nichts geplant".

Wie berichtet, unternahmen die Mitglieder des Kreisumweltausschusses des Kreistags eine Besichtigungstour im Mündungsdelta der Tiroler Ache. Einhellig forderten sie schließlich den Seeeigentümer, den Freistaat Bayern, auf, das angeschwemmte Treibgut zum großen Teil zu entfernen - und damit also nicht nur den Müll, sondern vor allem auch das Holz. Bei der Besichtigungstour hatte kein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes teilgenommen. Sie seien nicht eingeladen worden, so Raith gegenüber der Chiemgau-Zeitung.

Treibholz in der Hirschauer Bucht

Der Behördenleiter stellte bei seinem Gespräch mit der Heimatzeitung einige Fakten klar: Demnach handele es sich bei den rund 10.000 Kubikmetern Treibholz überwiegend um Naturholz. Beim Plastikmüll seien etwa zehn Kubikmeter zusammengekommen, wobei das Wasserwirtschaftsamt die großen Müllteile mit einem Boot bereits entfernt habe. "Nach allen bisherigen Erkenntnissen geht vom Müll in der Hirschauer Bucht für die Gewässerökologie keine Gefahr aus", so Raith gegenüber der Chiemgau-Zeitung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie in der Chiemgau-Zeitung.

Quelle: chiemgau24.de

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