Rückendeckung für Schützinger

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Die 16 Listenkandidaten und zwei Ersatzbewerber nach der CSU-Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2014

Grabenstätt. Der CSU-Ortsverband Grabenstätt rüstete sich jetzt auf der Aufstellungsversammlung im Gasthof „Grabenstätter Hof“ für die Kommunalwahlen am 16. März.

Nach dem Willen der Mitglieder führt Bürgermeister Georg Schützinger die Liste vor dem Ortsvorsitzenden Hans Pertl an. Schützinger erhielt 61 von 64 abgegebenen Stimmen. Zudem wurde der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis wieder mit großer Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Schützinger, der seit 1984 auf dem Rathausstuhl sitzt, hofft nun darauf, dass ihn die Bürger im Frühjahr in seine sechste und letzte Amtsperiode schicken.

Die CSU-Listenplätze drei bis zehn gingen an Alois Binder, Christl Stefanutti, Maximilian Wimmer, Waltraud Hübner, Roman Metzner, Alois Wiesholler, Reinhard Meisinger und Sabine Steinberger. Die Listenplätze elf bis 16 belegen Norbert Lohwieser, Michael Lex, Christian Klotz, Joseph Pfeilstetter, Karl Bodensteiner und Rudolf Aigner. Stefanutti, Wimmer, Metzner und Steinberger sitzen derzeit für die CSU im Gemeinderat, Pfeilstetter tut dies noch für die Unabhängige Wählerunion (UWU).

Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Grabenstätt, Hans Pertl (links), gratuliert Georg Schützinger, der nach dem Willen der Mitglieder als CSU-Bürgermeisterkandidat und auf Listenplatz eins in die Kommunalwahl 2014 gehen wird.

Bei der jüngsten CSU-Vorstandssitzung fasste man den Beschluss, dass auf dem CSU-Wahlvorschlag neben den CSU-Mitgliedern und JU-Mitgliedern auch „der CSU nahestehende Personen“ kandidieren können. Der langjährige Gemeinderat, Dritte Bürgermeister und frühere CSU- Ortsvorsitzende, Franz Wiesholler, hatte nicht mehr kandidiert. Dienstältester Gemeinderat ist Roman Metzner, der seit 1990 im Gremium sitzt. Zu Ersatzbewerbern wurden Lukas Ludwig und der Vorsitzende der Jungen Union Grabenstätt, Thomas Astner, bestimmt, die auch in dieser Reihenfolge nachrücken würden. Bevor die 16 Kandidaten und zwei Ersatzbewerber sich dem Votum der Mitglieder stellten, hatten sie sich kurz vorgestellt. Unter den Gästen weilten auch Vertreter anderer lokaler Parteien beziehungsweise politischer Gruppierungen. Als Wahlleiter fungierte der CSU-Fraktionschef im Kreistag, Karl Kaditzky.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Schützinger die „erfolgreiche Gemeindepolitik“ der vergangenen Jahre Revue passieren. So erinnerte er unter anderem an das neue Gewerbegebiet Oberwinkl, den Neubau des Pfarrkindergartens St. Maximilian, die Förderung und Unterstützung beider Kindergärten, die Sicherung des Grundschulstandortes, den Bau der Sport- und Mehrzweckhalle Grabenstätt, den Neubau des Grabenstätter Feuerwehrhauses sowie die Fertigstellung des Marktplatzes und der Schlossökonomie. Dank einer soliden Finanzpolitik sei man seit 2006 schuldenfrei und wolle die gute Steuerkraft auch in Zukunft erhalten.

Besonders wichtig sei für ihn eine bürgernahe Kommunalpolitik, die Weiterentwicklung der Wirtschaftskraft, die Unterstützung der Ortsvereine und ganz insbesondere von deren Jugendarbeit.

Wie Ortsvorsitzender Hans Pertl nach den Wahlgängen anmerkte, habe man eine „stolze und kompetente Liste“ zusammenbekommen, in der Personen aus allen Ortsteilen und verschiedensten Berufsgruppen vertreten seien. Er zeigte sich davon überzeugt, dass „viele von ihnen im nächsten Gemeinderat sein werden“. Fast alle amtierenden CSU-Gemeinderäte hätten sich dazu bereit erklärt, erneut zu kandidieren, lobte Pertl, und freute sich darüber, dass „auch drei Frauen dabei sind“.

Sie stehen erstmals als Listenkandidaten beziehungsweise Ersatzbewerber der CSU Grabenstätt bei Kommunalwahlen zur Verfügung (von links): Lukas Ludwig (1. Ersatzbewerber), Alois Wiesholler (Listenplatz 8), Thomas Astner (2. Ersatzbewerber), Waltraud Hübner (Listenplatz 6), Joseph Pfeilstetter (Listenplatz 14), Michael Lex (Listenplatz 12), Karl Bodensteiner (Listenplatz 15) und Norbert Lohwieser (Listenplatz 11).

Wichtig sei es auch gewesen, die Kandidatenliste zu verjüngen. „Unsere beiden Ersatzbewerber Thomas Astner und Ludwig Lukas sind für uns kein Ersatz“, so der Ortsvorsitzende. Sie seien seit Jahren in der Jungen Union aktiv und man werde sie in Zukunft noch stärker mit einbinden. Mit Blick auf die Kandidaten-Reihung betonte Pertl, dass Gemeinderatswahlen „Persönlichkeitswahlen“ seien und Bewerber von den hinteren Listenplätzen schon oft den Sprung in den Gemeinderat geschafft hätten. Zu ihnen zählt übrigens auch Aigner, der die Rote Laterne mit Humor nahm: „Es freut mich, dass ich nach dem Bürgermeister die meisten Stimmen erhalten habe“.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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