Schützinger kandidiert wieder

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Der wiedergewählte CSU-Ortsvorsitzende Hans Pertl (rechts) gratuliert Bürgermeister Georg Schützinger zur erneuten Nominierung für die Kommunalwahl 2014.

Grabenstätt - Alles beim Alten bei der CSU Grabenstätt: Hans Pertl bleibt Ortsvorsitzender und Georg Schützinger will Bürgermeister bleiben.

Die Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes stand im Zeichen der Neuwahlen und der Aufstellung des eigenen Bürgermeisterkandidaten. Amtsinhaber Georg Schützinger soll nach dem Willen der Mitglieder bei der Kommunalwahl 2014 zum sechsten Mal seinen Hut in den Ring werfen.

Der 57-jährige Schützinger steht seit 1984 an der Spitze der Gemeinde und ist damit der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis. Die Neuwahlen ergaben, dass Hans Pertl den CSU-Ortsverband weiterhin anführt. Als Pertls Stellvertreter fungieren wie bisher Schützinger, Alois Binder und Florian Hille.

In ihren Ämtern bestätigt wurden auch Schatzmeister Josef Fleischmann und Schriftführerin Renate Schützinger. Komplettiert wird die Vorstandschaft von den Beisitzern Roman Metzner, Michael Lex, Christian Klotz, Norbert Lohwieser und Johann Stefanutti junior. Kassenprüfer bleiben Josef Juretschke und Johann Stefanutti senior.

Wahlleiter Karl Kaditzky, CSU-Fraktionschef im Kreistag, schwor die Grabenstätter Christsozialen ein: "Es gibt viel zu tun in den Wahljahren 2013 und 2014."

Für 20 Jahre Mitgliedschaft im CSU-Ortsverband ehrten Pertl und Schützinger den ehemaligen Zweiten und Dritten Bürgermeister Johann Muggenhamer sowie "unseren dienstältesten Gemeinderat" Roman Metzner, der sein Mandat seit 23 Jahren innehat. Nicht anwesend waren Herbert Zwingenberger und Johann Wimmer, die der CSU seit 35 beziehungsweise 30 Jahren angehören.

"Die Wahlkampfkasse ist gut gefüllt", umschrieb Schatzmeister Fleischmann die Finanzlage.

Ortsvorsitzender Pertl betonte, dass sich die öffentlichen Monatsversammlungen mit Besichtigungen von lokalen Unternehmen und Fachvorträgen "sehr bewährt haben". "Sehr gut angekommen" seien auch die Vorträge von Dr. Birgit Seeholzer, der Energiebeauftragten des Landkreises, zum Thema "Das Energiekonzept des Landkreises auf dem Weg zum Klimaziel 2020" und das Referat von deren Kollege Karl Bodensteiner vom Amt für Kinder, Jugend und Familie über "Anspruch auf Kinderbetreuung".

Pertl zufolge ist Grabenstätt "wirtschaftlich stark, familienfreundlich und fortschrittlich". Gemeinsam werde man daran arbeiten, "dass das auch so bleibt".

Schützinger hielt Rückschau "auf fünf erfolgreiche Jahre". Seine Gruppierung sei 2008 mit sieben Gemeinderatsmandaten ausgestattet worden und "auch der Bürgermeister blieb der bisherige". Um Mehrheiten zu erreichen, brauche man die Unterstützung der anderen vier Gruppierungen. Zum Wohle der Gemeinde sei es wichtig, dass die Arbeit im Gemeinderat "nicht von Gruppeninteressen, Fraktionen und Polarisierung geprägt ist".

Schützinger erinnerte unter anderem an das neue Gewerbegebiet Oberwinkl, die Verwertung von Schloss Winkl, den Neubau des Pfarrkindergartens mit Krippe, den Bau der Sport- und Mehrzweckhalle Grabenstätt, die Unterstützung des SV Erlstätt bei der Sanierung und Erweiterung von dessen Turnhalle, den Ausbau von Geh- und Radwegen, die Fertigstellung des Marktplatzes und der Schlossökonomie, die Errichtung der Fernwärmeversorgung Grabenstätt-Süd und den "Glücksfall" Neuverpachtung der Gaststätte "Hirschauer Bucht".

Dank einer soliden Finanzpolitik "sind wir seit 2006 schuldenfrei", freute sich der Bürgermeister.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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