So geht es weiter mit dem Mobilfunkmasten

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Grabenstätt - Der Mobilfunkmast in der Nickelbergsiedlung ist einigen Anwohnern ein Dorn im Auge. Doch um den Masten umsetzen zu lassen, fehle der Gemeinde die Handhabe, so der Bürgermeister.

Der Mobilfunkmast in der Wohnsiedlung am Nicklberg macht der Gemeinde seit Jahren Probleme. Anwohner beklagen sich über die enorme Belastung durch die Antennen. In diesem Sommer schlug zudem noch ein Blitz in dem Masten ein, der eine Vielzahl von Computern und Fernsehgeräten in der Umgebung zerstörte.

Bereits Anfang des Jahres hatte der Gemeinderat das Umweltinstitut München damit beauftragt, ein Standort-Gutachten zu erstellen. Dieses wurde nun dem Gremium am Montag vorgestellt. "Insgesamt 15 Standorte wurden von dem Institut untersucht. Drei bis vier Standorte erwiesen sich als gleichwertig oder sogar besser, als die Nickelbergsiedlung", erklärte Bürgermeister Georg Schützinger. Beispielsweise sei das Grabenstätter Moos ein weitaus geeigneterer Ort, weil es dort keine Wohngebiete gebe. Allerdings fehle der Gemeinde die Handhabe, den Mobilfunkmast einfach versetzen zu lassen. "Der Masten ist an dieser Stelle genehmigt. Das können wir nicht wegnehmen." Die Entscheidungs-Gewalt obliege dem Mobilfunk-Unternehmen.

Er machte aber auch deutlich, dass die Gemeinde mit aller Macht versuche, den Anbau von weiteren Antennen zu verhindern. "Jede weitere Antenne erhöht natürlich die Strahlung. Und wir nehmen die Bedenken der Anwohner sehr ernst."

Zudem beschloss das Gremium in seiner jüngsten Sitzung, dass das Standort-Gutachten auch Berücksichtigung in den Planungen für das Bauvorhaben "Grabenstätt Nord I" finde. Dadurch soll die Versetzung des Mobilfunkmasten forciert werden.

Quelle: chiemgau24.de

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