Das ist der Parkhaus-Roboter aus Grabenstätt

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Grabenstätt - Wer kennt nicht die ewige Stellplatzsuche in deutschen Parkhäusern. Doch drei junge Entwickler aus Grabenstätt haben jetzt eine Lösung für das Problem entwickelt.

Die lästige Parkplatzsuche könnte bald der Vergangenheit angehören; zumindest wenn es nach den drei Tüftlern Leopold Meirer, Cary Bellaflor und Rupert Koch vom oberbayerischen Unternehmen "Serva Transport Systems" geht. Sie haben einen Parkhaus-Roboter entwickelt, der selbstständig den Pkw an der Einfahrt zum Parkhaus entgegennimmt und dann abstellt. Entworfen haben sie den Prototyp für den Parkhaus-Roboter in einer kleinen Bootshalle in Rimsting. Auf die Idee sind sie dabei eher zufällig gekommen. "Jeder kennt das Problem mit dem Parkplatzmangel in großen Städten. Und wir haben uns dann überlegt, was man dagegen machen kann", so Rupert Koch.

Der Roboter arbeitet dabei nach dem Prinzip eines Gabelstaplers. Koch: "Er hebt das Auto an den Reifen hoch und stellt es dann, wie beim Stapeln einer Palette, an einem freien Platz ab." Durch dieses Prinzip können bis zu 60 Prozent mehr Fahrzeuge auf derselben Fläche untergebracht werden. Ein weiterer Vorteil: "Die Leute können ihren Pkw vor der Übergabe an den Roboter absperren und müssen ihren Schlüssel nicht irgendwo abgeben."

Die innovative Parkidee kam auch bei der Jury des Deutschen Gründerpreises so gut an, dass das Chiemgauer Unternehmen in der Kategorie StartUp für das Finale nominiert wurde. Am Ende mussten sich die drei Tüftler aus Grabenstätt zwar einer Entwickler-Firma aus Bremerhaven geschlagen geben, aber "alleine die Nominierung als Finalist des Deutschen Gründerpreises ist schon eine wichtige Auszeichnung."

Parkhaus-Roboter aus Grabenstätt

Einen Kunden für den Parkhaus-Roboter konnte das Unternehmen schon gewinnen: Anfang 2014 soll die erste Anlage am Düsseldorfer Flughafen in Betrieb genommen werden. "Im vergangenen Jahr haben wir bereits eine zweimonatige Testphase an dem Flughafen durchgeführt. Und die war so erfolgreich, dass wir jetzt ab März 2014 die Anlage fest installiert können", freut sich Koch.

Quelle: chiemgau24.de

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