St2096: Fußgänger-Unterführung wird gebaut!

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Hier an der Staatsstraße 2096 zwischen Chieming und Grabenstätt soll auf Höhe der Abzweigung Hirschauer Bucht im kommenden Frühjahr eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger entstehen. Die Grundstücksverhandlungen wurden erfolgreich abgeschlossen.

Grabenstätt - Eine neue Unterführung, weitere Geschwindigkeitsdisplays und mehr: In einer nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderates, wurden wieder einige Beschlüsse festgelegt.

Nachdem Anita Kohlbeck (SPD) in der vorvergangenen Gemeinderatssitzung einen „Antrag zur Geschäftsordnung“ gestellt hatte, weil sie das Thema „zukünftige Verwendung des alten Erlstätter Schulhauses“ öffentlich behandelt haben wollte, gab Bürgermeister Georg Schützinger in der jüngsten Sitzung den „Grundsatzbeschluss“ aus nichtöffentlicher Sitzung bekannt, „der Pfarrei Erlstätt im alten Schulhaus in Erlstätt entsprechende Räumlichkeiten im Erdgeschoss zur langfristigen seelsorgerischen Nutzung zur Verfügung zu stellen“. In Betracht kämen gegebenenfalls die Einrichtung eines Pfarrbüros, eines Pfarrheims sowie die Nutzung weiterer Nebenräume.

Eine neue Unterführung für sie Staatsstraße 2096

Aus nichtöffentlicher Sitzung bekanntgegeben wurde auch der Tausch landwirtschaftlicher Flächen im Bereich des Grabenstätter Mooses/Winkl und im Bereich der Einfahrt zur Hirschauer Bucht an der Staatstraße 2096 zur Errichtung einer seit langem geforderten Unterführung für Fußgänger und Radfahrer. In der letzten öffentlichen Sitzung vor der Sommerpause hatte Gemeinderat Rudi Aigner (CSU) darauf hingewiesen, dass es für Jung und Alt lebensgefährlich sei, dort die Staatsstraße 2096 zu überqueren, um beispielsweise in die Hirschauer Bucht zu gelangen. Die damals noch laufenden Grundstücksverhandlungen sind mittlerweile zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht worden. „Glückwunsch Georg, dass ihr das hinbekommen habt, das ist wichtig für die Gemeinde, den AZV und den Chiemseerundweg“, lobte Hans Pertl (CSU) Schützinger und die Gemeindeverwaltung. „Ich gehe davon aus, dass, wenn alles so läuft wie wir uns das vorstellen, im zeitigen Frühjahr mit der Unterführung begonnen wird“, so Schützinger.

Ein Bushäuschen für mehr Sicherheit

Das von Aigner für den Ortsteil Hirschau geforderte Bushäuschen, das Schülern insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit besseren Schutz geben würde, sei als „eigene Baumaßnahme“ im Rahmen des Chiemsee-Rundweg-Konzepts des AZV zu betrachten, so Schützinger. Der finanzielle Rahmen stehe hierfür bereits zur Verfügung. Ebenfalls bekanntgegeben wurde, dass der Straßengrunderwerb zum bereits lang erfolgten Ausbau der Hirschauer Straße abgewickelt wurde und das zwei Klassenzimmer der Grundschule Grabenstätt zwei Akustikdecken bekommen. Dieser Auftrag zum Akustikausbau sei zum Bruttoangebotspreis von rund 10.512 Euro an die Firma Babinsky in Stein an der Traun gegangen, so Schützinger.

Mehr Geschwindigkeitsdisplays für den Ort

Gemeinderätin Waltraud Hübner (CSU) bat darum, eines der kürzlich neu beschafften Geschwindigkeits-Displays auf Höhe des Kreisaltenheims aufzustellen, weil die Schulkinder mehrheitlich dort die Überseestraße überqueren würden. Bürgermeister Schützinger betonte, dass 2015 zwei weitere Displays bestellt werden. Damit werde man dann über sechs flexibel einsetzbare mobile Geschwindigkeitsdisplays verfügen. Zwei der bisherigen mobilen Displays seien seit geraumer Zeit „in der ganzen Gemeinde unterwegs“, so der Rathauschef. Zu viele solcher Geschwindigkeitsanzeiger sollten aber nicht im Einsatz sein, weil sonst erfahrungsgemäß die Wirkung bei den Autofahrern abnehme.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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