Hirschauer Bucht: Wird der Achendamm geöffnet?

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Der Bund Naturschtuz fordert, dass das tonnenweise vom Hochwasser angeschwemmte Treibholz in der Hirschauer Bucht bleiben müsse

Grabenstätt - Der Bund Naturschutz Bayern will weiterhin den Eingriff des Menschen in die Hirschauer Bucht verhindern. Doch eine Interessengemeinschaft will nicht weiter tatenlos zusehen:

Die Mitglieder der "Interessengemeinschaft Hirschauer Bucht" wollen nicht weiter tatenlos zusehen, wie die Bucht verlandet. Das wurde bei einem Treffen mit der Interessengemeinschaft Schafwaschener Winkel deutlich. Die IG wirft dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein vor, nichts in der Hirschauer Bucht zu unternehmen. In der Bucht lägen Schlamm, Holz und Müll und sie sei für die Grabenstätter nicht mehr zugänglich. Konkret fordert die IG:

  • Die Wiederöffnung des alten Achen-Seitenarms Richtung Hirschauer Bucht
  • Den Rückbau des Achendamms nördlich der Autobahn
  • Mit dem Dammrückbau sollen Überschwemmungsflächen/Retentionsflächen (Renaturierung des Auwalds) geschaffen werden
  • Nachdem der Müll aus der Bucht entfernt wurde, müsse dringend auch das Treibholz entfernt werden, weil es die Verlandung extrem beschleunigt

Diese Maßnahmen würden laut IG zu einer Entspannung führen. Für die Mitglieder der IG ist aber auch klar, dass das an die Hirschauer Bucht angrenzende Achendelta als einzigartiges Naturschutzgebiet geschützt werden müsse.

Schutz für die Hirschauer Bucht

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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