Das erwartet Einheimische und junge Familien

Neue Richtlinien zur Vergabe von Baugrundstücken verabschiedet

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Grabenstätt - Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung neue Richtlinien zur Vergabe von Baugrundstücken für Einheimische und junge Familien verabschiedet. Alle alten Richtlinien verlieren ihre Gültigkeit:

Wie die Chiemgau Zeitung am Freitag berichtet, hat der Grabenstätter Gemeinderat nun neue Richtlinien zur Vergabe von Baugrundstücken verabschiedet. Die neuen Richtlinien orientieren sich am Leitlinienkompromiss, der im Jahr 2017 zwischen der EU-Kommission, dem Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden ausgehandelt worden sei.

Ein Auszug der neuen Richtlinien:

  • Berechtigte Hoffnungen auf ein Bauland können sich nur Bewerber machen, die nicht Eigentümer eines bebaubaren Grundstücks sind und/oder nicht über ein ausreichendes Wohneigentum verfügen.
  • Antragsberechtigt sind zudem nur Bewerber, welche nicht bereits früher im Rahmen eines Einheimischenmodells berücksichtigt worden sind.
  • Es muss ein Nachweis (Bankbestätigung) über die Finanzierbarkeit des Bauvorhabens bis zur Beurkundung des Kaufvertrages vorliegen.
  • Für die Bewerber gibt es außerdem eine Vermögensobergrenze. So dürfen diese laut EU-Leitlinienkompromiss nur über ein maximales Vermögen in Höhe des Grundstückswertes verfügen.

„Es ist uns allen nicht leicht gefallen, die rechtlichen Vorgaben mit den eigenen Vorstellungen in Einklang zu bringen.“ Um die Kriterien weitgehend rechtssicher gestalten zu können, müsse man sich an die neuen Leitlinien halten, sagte Bürgermeister Georg Schützinger laut OVB.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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