Frühjahrskonzert der Musikkapelle

Konzert: Von Pink Panther bis Lemon Tree 

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Grabenstätt - Die Musikkapelle überzeugte bei ihrem Frühjahrskonzert knapp 500 Zuschauer. Erstmals fand das Konzert in der neuen Turnhalle statt. Mit dabei auch das Filmlied "Pink Panther".

Beste Unterhaltung mit stimmungsvollen Klängen und Melodien gab es beim ersten Frühjahrskonzert der Musikkapelle in der neuen Turn- und Mehrzweckhalle Grabenstätt. Rund 500 Besucher aus nah und fern ließen sich das „erste Heimspiel“, wie es Musikvereins-Vorstand Alois Wiesholler, eingangs nannte, nicht entgehen und genossen einen dreistündigen Konzertabend der Extraklasse.

Nachdem die knapp 50 Musikanten, Dirigent Christian Bergmann und die beiden Marketenderinnen unter lautem Applaus die blumengeschmückte Bühne betreten hatten, sorgten sie mit dem Konzertmarsch „Sankt Petersburg“ für einen schwungvollen Auftakt. Als routinierter Ansager des ersten Konzertteils fungierte Anderl Gassner, der diesem Moment lange entgegen gefiebert hatte. „Es freut mich riesig, dass heute mein Wunsch in Erfüllung geht, beim ersten Frühjahrskonzert in der neuen Turnhalle einige Musikstücke ansagen zu dürfen“, strahlte Gassner, der bis zu seinem Abschied 2007 15 Jahre als Moderator tätig gewesen war. Bei seiner Ankündigung des „Triumphmarsches aus Tannhäuser“ verglich er die mittelalterlichen Minnesänger, die´mit ihrem Schmusegesang einst edle Damen umwarben, mit einer neuzeitlichen Kreuzung von Hansi Hinterseer und Andreas Gabalier. Die Jugend könne sich da mit seiner Wortkargheit durchaus etwas abschauen, schickte er unter dem lauten Gelächter des Publikums hinterher. Entspannt ging es mit dem Konzertwalzer „Traumideale“ weiter, bei dem einen das Schlagzeug wieder rechtzeitig aus dem Traum riss.

Werbung in eigener Sache betrieb die Musikapelle auch mit der Polka „Blasmusik ist Trumpf“. Mit dem flotten Marsch „Starparade“ ging es dann in die Pause.

Der Jugendkapelle war es schließlich vorbehalten, den zweiten Teil des Konzertabends mit der Polka „In der Weinschenke“ zu eröffnen. Die Nachwuchsmusikanten wussten auch mit der Filmmusik-Melodie aus „The Pink Panther“ und den bekannten „Lemon-Tree“-Klängen zu überzeugen. Bei letzterem brillierten Alina Furch und Theresa Hofmann zudem als Sängerinnen. Die Musikanten Franz Klauser und Michaela Wiesholler hatten mittlerweile Ansager Gassner abgelöst und sollten ihre Doppelfunktion mit Bravour und Humor meistern. Kaum zurück auf der Bühne, entführte die Musikkapelle die Besucher mit dem Soundtrack des Film-Klassikers „Die glorreichen Sieben“ in den Wilden Westen mit Cowboys und Lagerfeuerromantik. Nach dem Glenn-Miller-Medley folgte mit „September“ ein musikalischer Ausflug ins Soul- und Rock-Genre. Dabei waren die Saxophone in besonderer Weise gefragt. Außergewöhnliche Klänge verbreitete Dudelsackspieler Georg Speckbacher beim Stück „Amazing Grace“ und zeigte damit wie schon beim großen Trachtenfest im Sommer, dass bayerische Blasmusik und schottischer Dudelsack perfekt harmonieren können. Nach der Polka „Am Seehafen“ erklatschten sich die begeisterten Besucher die „Reserva Polka“ und „Highland Cathedral“ als Zugaben. Auch die Dudelsackfreunde kamen dabei noch einmal auf ihre Kosten.

Leistungsabzeichen in Bronze erhielten die jungen Musikanten Andreas Klauser (Schlagzeug), Franz Eckart junior (Tuba) und Barbara Eckart (Posaune) von Dirigent Bergmann. „Es ist fast unglaublich, was hier in den letzten vier Jahrzehnten entstanden ist“, lobte Ehrendirigent Sepp Hollerauer die Jugendarbeit des Musikvereins. Obwohl man keine Musikschule sei, habe man über 100 junge Leute in der musikalischen Ausbildung. „Da ist unglaublich viel Herzblut dahinter“, bilanzierte Hollerauer, der 1980 die Leitung der Jugendkapelle übernommen hatte.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle

mmü

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © mmü

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