In der Nacht von Montag auf Dienstag

Autobrand und Horror-Crash: Retter im nächtlichen Dauereinsatz

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Chieming/Grabenstätt - Wenig Schlaf bekamen die Feuerwehrkräfte am östlichen und südlichen Chiemsee-Ufer in der Nacht von Montag auf Dienstag. Die Floriansjünger mussten wegen eines Autobrandes und einem schweren Unfall ausrücken.

Wie die Feuerwehr Grabenstätt auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, waren die Feuerwehrler am Dienstag gegen 1.20 Uhr zunächst auf die A8 ausgerückt. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Übersee musste ein Auto gelöscht werden, dass bei Eintreffen der Feuerwehrler in Vollbrand gestanden hatte. Verletzt wurde niemand. Die Ursache ist allerdings noch unklar.

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus bekamen die Kameraden der Grabenstätter und Überseer Feuerwehr den nächsten "Marschbefehl". Bei einem schweren Frontal-Crash auf der Staatsstraße 2096 zwischen Chieming und Grabenstätt waren mehrere Menschen gegen 3 Uhr schwer verletzt worden. Die Feuerwehrler aus Grabenstätt und Chieming mussten zwei Menschen mit schwerem Gerät aus den Wracks befreien. Die Feuerwehr Übersee übernahm unterdessen die Ausleuchtung des Landesplatzes für den Rettungshubschrauber.

Zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte

Über den Zustand der Verletzten gab es anfangs widersprüchliche Angaben. Zunächst war von drei Schwerst- und einem Leichtverletzten die Rede. Hinterher wurde dies in einer Pressemitteilung der Polizei korrigiert. Dort hieß es, dass ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim, der im Bereich der Hirschauer Bucht auf die Gegenfahrbahn geraten war, und ein 24-Jähriger aus Chieming, der den Seat steuerte, schwer verletzt wurden. 

Schwerer Unfall zwischen Chieming und Grabenstätt

Die 24-jährige Beifahrerin im Auto des Chiemingers kam mit leichten Verletzungen davon. Ebenfalls leicht verletzt wurde ein 46-Jähriger aus Chieming, der nach dem Unfall mit seinem VW nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und in die Unfallstelle gekracht war. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet. Die Polizei ermittelt weiter und ist dazu auch auf die Aussagen der Beteiligten angewiesen.

mw

Quelle: chiemgau24.de

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