Jugendtheater Grabenstätt

Auch Landrat Walch würdigt den Theaternachwuchs

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Landrat Walch würdigt den Theaternachwuchs

Grabenstätt - Nachdem erst im März ein internationaler Preis abgeräumt wurde, bekam das Jugendtheater jetzt auch Besuch vom Landrat - und stellte Forderungen...

Besondere Ehre für das Jugendtheater Grabenstätt: Nachdem man Ende März bei der internationalen Papageno-Award-Preisverleihung im Salzburger Mozarteum den Anerkennungspreis „Goldener Vogel“ für die „beste Produktion“ erhalten hatte, würdigte am Dienstag Landrat Siegfried Walch die großartigen Leistungen des Nachwuchs-Ensembles in einem festlichen Rahmen in der Schlosshalle. „Wir sind wahnsinnig stolz auf euch, dass ihr das mit eurem Stück ,Ratsch und Tratsch' geschafft habt“, lobte Walch. Es sei etwas Besonderes, wenn sich in einer Gemeinde so viele Kinder und Jugendliche für eine Sache engagieren und so viel Arbeit und Zeit hineinstecken.

Viele Fähigkeiten, die man auf der Theaterbühne erlerne, nicht zuletzt die sozialen Kompetenzen, seien im späteren Berufsleben und im gesellschaftlichen Miteinander unverzichtbar. „Macht ́s weiter so, denn es geht auch darum unser kulturelles Erbe weiterzutragen“, wandte sich der Landrat abschließend an das ganze Theaterteam um Regisseur Gerhard Brusche und die Vorsitzenden der Jugendtheater-, Musik- und Kunst-AG Rudolf Rett und Doris Biller und überreichte eine kleine Unterstützung seitens des Landkreises.

Wunsch nach "eigenem Zuhause"

Ehrenmitglied und Theater-Urgestein Walter Hein blickte auf fünf Jahre Theateraufführungen zurück und schloss mit den Worten: „Unser Wunsch, besonders der Jugend, wäre halt ein eigenes Zuhause“. In dieses Horn stieß auch Rett, denn es sollte nicht mehr vorkommen, dass „wir vier Wochen vor der Premiere noch nicht sicher sein können, wo wir spielen.“ Nicht nur weil sich Bürgermeister Georg Schützinger einmal mehr als Jugendtheater-Fan outete, wird sich sicherlich eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung finden.

Aktuelles Stück: "Himmel und Hölle"

Mit Lukas Herschke ließ einer der gefeierten Hauptdarsteller im diesjährigen Stück „Himmel und Hölle“ die erfolgreiche Theaterarbeit kurz Revue passieren. Den lautesten Applaus holte sich aber Regisseur Gerhard Brusche ab, als er versicherte: „So lange ihr mich wollt ́s, bin ich für euch da“.

Routiniert durch den Abend führte Ensemblemitglied Theresa Biller, die auch mit ihre Zither brillierte. Des Weiteren musizierten die Theaterband, das Duo Hansi Biller (Ziach) und Simon Jendrischewski (Posaune), Solistin Marie Jendrischewski (Ziach) sowie die Youngster Quirin Lange (Ziach), Elisabeth Biller und Magdalena Lange (beide Gesang).

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Hoch im Kurs standen die alkoholfreien Cocktails an der Sansibar. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich in einem Jahr an gleicher Stelle wieder, denn auch mit dem umjubelten diesjährigen Stück „Himmel und Hölle“ will man sich beim internationalen Jugend-Award bewerben.

Walch würdigt das Grabenstätter Jugendtheater

mmü 

Quelle: chiemgau24.de

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