Gipfeltreffen der JU Verbände in der Region 18

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JU-Kreisvorsitzender Christian Müllers (rechts) und seine südostoberbayerischen Kollegen

Trostberg - Besonders über die Infrastruktur in der Region wurde beim Treffen der Spitzen der JU Kreisverbände in der Region 18 diskutiert. Am 13. November fand dieses in Trostberg statt.

Die Region 18 umfasst das Rosenheim-Land, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Mühldorf. Einleitend stimmten sich die anwesenden Führungskräfte der Jungen Union zum Thema Ausbau der Autobahn 8 ab. Hier bestand Einigkeit darüber, den 6+2 Ausbau zu unterstützen. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Vorkriegstrasse zukunftsfähig werde und dabei bestmöglicher Schutz von Anwohnern und Natur gewährleistet werde. „Wenn die Region weiterhin ihren Lebensstandard halten und weiter als dynamische Wirtschaftsregion auftreten wolle, müsse die bestehende Infrastruktur laufend verbessert werden“, so der Kreisvorsitzende der JU Rosenheim-Land Christian Müllers. Neben dem Ausbau der Autobahn sei es aber auch wichtig die bestehenden Bahnverbindungen zu optimieren. So kamen die Kreisvorsitzenden überein, dass die heimischen Bahnstrecken dringend modernisiert werden müssen. Gerade die Strecken München-Salzburg und München-Mühldorf hätten nach der Öffnung in Richtung Osten wachsende Herausforderungen im Güterverkehr zu bewältigen. Und auch der Personenverkehr müsse zahlreichen Pendlern optimale Anbindungen bieten. Immerhin stelle der Schienenverkehr ebenso wie elektronische Datenwege einen entscheidenden Standortfaktor des heimischen Mittelstands dar, so die einhellige Meinung. Gerade deshalb sei ein moderner und zweigleisiger Ausbau der Strecken unerlässlich. Um zum Einen hochwertige heimische Produkte flächendeckend zu vermarkten und zum Anderen die Güterversorgung der Landkreise zu gewährleisten sei es zudem wichtig, den Bau des Brenner Basistunnels zu fokussieren. Immerhin stelle dieser ein Herzstück der Achse Berlin-München-Italien dar und ermögliche beste Anbindung der heimischen Region an internationale Versorgungsnetze. Abschließend diskutierten die Nachwuchspolitiker Ausbau der B20, einer Hauptverkehrsader welche sich durch den gesamten Südostoberbayerischen Raum zieht. Für viele der Bewohner aller betroffenen Landkreise und auch für die heimische Wirtschaft stelle die hoch frequentierte Straße einen wichtigen Bestandteil der täglichen Fortbewegung dar, waren sich die JUler einig. So sei es wichtig, einen nachhaltigen und bedarfsgerechten Ausbau der Bundesstraße voranzutreiben und zu sichern, dass dieses wichtige Projekt die nötige Aufmerksamkeit erhalte.

Pressemeldung Junge Union

Quelle: chiemgau24.de

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