Freiwillige bewachen Großbaustelle

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Die Dimensionen des Riesenkrans erkennt man, wenn man den Bauarbeiter im Bild betrachtet.

Inzell - Seit kurzem sticht an der Riesen-Baustelle am Eisstadion Inzell ein gewaltiger Kran ins Auge. Die spektakulären Arbeiten beginnen ab 6. Juli.

Der Raupenkran kann 500 Tonnen heben, hat eine Auslegerlänge von 100 Metern und bewegt sich auf zwei Ketten, die elf Meter voneinander entfernt und jeweils zwölf Meter lang und zwei Meter breit sind.

Laut Rupert Hintermeier, Bauleiter der Dachbaufirma Grossmann, dient der Kran zum Einheben der Fachwerkbinder, der Tragkonstruktion für das Eishallendach. Diese soll am 6. oder 7. Juli starten. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, hat die Rosenheimer Firma beantragt, auch am Sonntag arbeiten zu dürfen. Bürgermeister Martin Hobmaier hat nichts dagegen: "Das ist sicher für die Spaziergänger ein interessantes Erlebnis", meinte er im Gemeinderat.

Die Restarbeiten der Rohbaufirma Hönninger gehen laut Rathauschef zügig über die Bühne, und die Zimmererarbeiten sind in vollem Gang. So sei das Dach des Zamboni-Gebäudes abgetragen worden, da der Bau unter die "Haube" des Hallendaches komme, zudem hätten dort bereits die Elektromontagearbeiten begonnen. Auch der Abbruch der drei Lichtmasten sei in vollem Gange und an der Ostseite sei der Entwässerungskanal verlegt worden.

Erleichtert zeigte sich Hobmaier, dass sich für den Kontrolldienst zur Gewährleistung der Baustellensicherheit freiwillige Inzeller fanden. Deren Koordinator Hans Restner teilt die insgesamt sechs Leute in Schichten von drei bis vier Stunden ein. Sie passen an der täglich von 7 bis 19 Uhr geöffneten Baustelleneinfahrt auf, dass keine unbefugten Schaulustigen die Baustelle betreten.

vm/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: chiemgau24.de

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