Falschaussage kostet Österreicherin 1800 Euro

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Traunstein - Aus Liebe zu dem Angeklagten widersprach sich eine 39-jährige Österreicherin vor Gericht. Das führte zu ihrer eigenen Anklage - und letztendlich einer saftigen Geldstrafe.

Im März 2013 spielte sich ein kleines Beziehungsdrama in einer Traunsteiner Wohnung ab. Eine 39-jährige Österreicherin wurde von ihrem Exfreund attackiert - in der Wohnung seiner neuen Freundin. Die Nachbarn hatten damals die Polizei gerufen. Im Dezember 2013 wurde der Exfreund der Körperverletzung an der 39-Jährigen schuldig gesprochen. Und das, obwohl die Österreicherin vor Gericht beteuert hatte, dass der Mann sie nicht tätlich angegriffen habe, sondern lediglich geschubst. Diese Aussage deckte sich nicht mit der, die sie bei der Polizei gemacht hatte.

Deswegen stand die Frau jetzt wieder vor Gericht, diesmal als Angeklagte wegen versuchter Strafvereitelung und uneidlicher Falschaussage. Die 39-Jährige sagte erneut aus, von ihrem Exfreund nicht tätlich angegangen worden zu sein. Widerlegt wurde diese Aussage von dem Mann selbst, der sich vor Gericht auf die im Dezember ausgesprochene Verurteilung wegen Körperverletzung bezog: "Ich sag`nur was im Urteil drin steht". Auch die am Tatabend anwesende neue Freundin des Mannes bestätigte die Aussage des Exfreundes.
Das Gericht glaubte der Angeklagten nicht, sie wurde zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 150 Euro verurteilt.

Den vollständigen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de oder unseren Heimatzeitungen.

Chi24/Red

Quelle: chiemgau24.de

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