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Was ist, wenn Steinmaßl doch darf...

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Überraschende Wende: Wird es doch wieder eng für Sigi Walch?

Traunstein - Aufgrund der Altergrenze-Regelung von 65 Jahren, nominierte die CSU Sigi Walch als Landratskandidat und möglicher Nachfolger von Hermann Steinmaßl. Doch morgen könnte alles anders werden!

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Am Mittwochmorgen, gegen 10.30 Uhr, wird die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs zur Altergrenze-Regelung erwartet. Geklagt hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Paul Gantzer. Bislang galt, dass Landräte und Bürgermeister bei der nächsten Wahl nicht erneut antreten dürfen, wenn sie bereits das 65. Lebensjahr erreicht haben. Ab der übernächsten Wahl soll eine Altergrenze von 67 Jahren gelten.

Zur Klage:

Peter Paul Gantzner (selbst 74 Jahre alt) argumentiert, dass die Altergrenze für ehrenamtliche Bürgermeister nicht gilt: "Diese Ungleichbehandlung in Bayern ist nicht nachvollziehbar".

Dies bedeutete auch das Aus für den Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl - gegen seien Willen! Denn Steinmaßl hätte gerne noch eine dritte Amtsperiode angehängt, wie er immer wieder betonte.

So musste die CSU jedoch auf Nachfolgersuche gehen, bei der sich der ehemalige JU-Vorsitzende Sigfried Walch durchsetzen konnte. Ein erzwungener Generationswechsel!

Wird durch die morgige Entscheidung nun wieder alles durcheinandergewirbelt? Tritt Hermann Steinmaßl dann als unabhängiger Kandidat an, weil die CSU bereits einen neuen Kandidaten nominiert hat?

Aktuelle Reaktionen und alles zum Gerichtsurteil erfahren Sie morgen aktuell auf chiemgau24.

Aus unserem Archiv: Walch wird Kandidat

mg

 

Quelle: chiemgau24.de

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