"Ein guter Tag für den Sport"

+

Traunstein - Die Renovierung der Hans-Dierl-Turnhalle ist abgeschlossen. Nach einem halben Jahr Bauzeit wurde sie am Montagnachmittag feierlich eingeweiht.

Nach einer Bauzeit von gut einem halben Jahr und der Investition von rund 1,6 Millionen Euro wurde die 1973 erbaute Turnhalle an der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule am Montag Nachmittag unter der Anwesenheit von Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke, Alt-Oberbürgermeister Fritz Stahl, Vertretern des Stadtrats und der Stadtverwaltung sowie Schul-, Eltern- und Schülervertretern feierlich eingeweiht. Unter den Gästen war auch die Witwe des Namensgebers der Halle, Hilde Dierl, sowie seine Tochter Renate.

Schulleiter Hubert Schmid bedankte sich bei der Stadt Traunstein als Eigentümer und Sachaufwandsträger für den gelungenen Bau. Auch wenn er noch den einen oder anderen Wunsch in der Ausführung gehabt hätte sei er froh und dankbar für die Maßnahme. Die Halle habe nun ein „modernes Gesicht“, notwendige Geräte seinen erneuert und neue Geräte angeschafft worden. „Die Zeit des eingeschränkten Sports ist glücklicherweise für uns vorbei.“ Auch müsste für den Sportunterricht nun nicht mehr auf die Halle in Haslach, der Ludwig-Thoma-Halle und den Hallen des Turnverein Traunstein ausgewichen werden.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke nannte es einen „guten Tag für den Sport, die Kohlbrennerschule und für die Stadt.“ Man verfüge im Zentrum von Traunstein über eine wichtige Sportstätte, von der sowohl die Schüler als auch die Vereine profitieren würden. Maßgeblich für die Entscheidung zur Sanierung sei das Konjunkturpaket II gewesen, durch das man die 930.000 Euro für die energetische Sanierung mit einem Förderbetrag in Höhe von 867.000 Euro weitgehend gegenfinanzieren konnte was dem Höchstsatz der möglichen Förderung entspreche.

Gleichzeitig habe man sich von Seiten des Stadtrates aber auch in einem zweiten Schritt für eine grundlegende Hallensanierung entschieden und hierfür 670.000 Euro Mitteln der Stadt investiert. Man habe mit diesen zwei Maßnahmen, die gesamt rund 1,6 Millionen Euro betrugen eine „moderne Halle auf dem Stand der Zeit“ geschaffen so das Stadtoberhaupt. Neu sind in der Halle unter anderem ein Schwingboden, Prallwände, Sportfeldmarkierungen nach europäischen Standard sowie komplett erneuerte Duschen, Umkleidekabinen und Sanitäreinrichtungen. Daneben wurden umfangreiche Verbesserungen im Brandschutz vorgenommen sowie ein behindertengerechter Eingangsbereich geschaffen.

Bernd Wagner von der Regierung von Oberbayern wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Behörde derzeit 383 Bauprojekte betreue, in denen Fördermittel in der Größenordnung von 260 Millionen investiert würden. „Wir sind überzeugt, die Mittel sind hier gut angelegt“ sagte der Regierungsvertreter. Von dem zugesagten Förderbetrag in Höhe von 867.000 Euro seien bisher 550.000 Euro ausgezahlt worden. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Traunstein: „Dafür gebe ich eine glatte Eins.“

Thomas Gmeindl, Geschäftsführer vom planenden Ingenieurbüro esg aus Traunwalchen stellte in seiner Rede den Nutzen der energetischen Sanierung heraus: Die Energiekosten würden nach der Sanierung nur mehr ein Drittel der bisherigen Kosten betragen. Mit dieser Sanierung habe man auch für die Zukunft gebaut.

Die kirchliche Segnung der Halle wurde ökumenisch von Pfarrer Dr. Rupert Berger und seinem evangelischen Kollegen Thorsten Fecke vorgenommen, die in ihren Gebeten einen verletzungsfreien Sport erbaten und wünschten, dass die Turnhalle ein „Ort der Gemeinschaft und Freundschaft“ werde.

awi

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser