Drogen im Blut und im Reisegepäck

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Überführt: Mit dem Drogenschnelltest gelang es der Traunsteiner Schleierfahndung, drei unter Drogeneinfluss stehende Fahrzeuglenker aus dem Verkehr zu ziehen.

Traunstein - Den richtigen Riecher haben in den vergangenen Tagen wieder einmal die Traunsteiner Schleierfahnder bewiesen. Innerhalb von nur zwei Tagen erwischten sie drei Fahrzeuglenke, die Drogen im Blut hatten.

Nach positiven Drogenschnelltests wurden die Männer jeweils zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Abhängig vom Ergebnis des toxikologischen Gutachtens der Rechtsmedizin droht ihnen neben einer empfindlichen Geldstrafe auch der Entzug ihrer Fahrerlaubnis.

Zunächst erwischte es am vergangenen Sonntagnachmittag einen 20-jährigen Österreicher, der mit seinem Mercedes Benz auf der Autobahn bei Piding in Richtung München unterwegs war. Im Rahmen der Personenkontrolle beschlagnahmten die Schleierfahnder zunächst bei einem mitreisenden 26-jährigen Landsmann rund vier Gramm einer Marihuana-Tabak-Mischung, die er in einer Filmdose in seiner Reisetasche verstaut hatte. Gerade einmal ein Zehntel der Menge, allerdings reines „Gras“, stellten die Beamten beim 28-jährigen österreichischen Beifahrer sicher. Der Fahrer hingegen führte keinen „Stoff“ mit, dafür hatte er geraume Zeit vor Fahrtantritt Drogen in Form von Cannabis und Amphetamin konsumiert.

Ebenfalls im Bereich der Pidinger Autobahnausfahrt stoppten die Fahnder am Montagmorgen gegen 7 Uhr einen silbernen Wiener VW Passat. Der Fahrer, ein 28-jähriger Österreicher, und sein Beifahrer, ein Wiener im Alter von 27 Jahren, mussten eine intensive Drogenkontrolle über sich ergehen lassen. Die Kontrollbeamten hatten zuvor starken Marihuana-Geruch im Fahrzeuginnenraum festgestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung kam bei beiden jeweils ein Gramm Cannabis zum Vorschein. Der Fahrzeuglenker stand in diesem Fall unter Einfluss von Kokain und Cannabis.

Mit einem Heidelberger Ford Escort war der letzte der drei Kandidaten, ein in Baden-Württemberg wohnhafter 33-jähriger Ungar, am Montagabend auf der Autobahn unterwegs. Der Drogenschnelltest verlief auch hier positiv, allerdings auf „Speed“ und Cannabis. Vermutlich wegen der mitgeführten elf Gramm Marihuana konnte der Ford-Fahrer erst durch mehrfache Zeichengebung der Polizeibeamten zum Verlassen der Autobahn aufgefordert werden. Beleg für den Rauschgiftkonsum des Fahrers war hier unter anderem ein „gebrauchtes“ Tütchen mit Amphetamin-Anhaftungen in der Türablage. Eine noch unangetastete Konsumeinheit der harten Droge befand sich in seinem Kulturbeutel.

Quelle: chiemgau24.de

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