Drei Masten für den Tetrafunk geplant

Ruhpolding - Auf dem Rauschberg, dem Unternberg und dem Rehwaldkopf in Röthelmoos sollen je ein Mast für den digitalen Tetrafunk aufgestellt werden. Dies teilte Bürgermeister Claus Pichler mit.

Damit soll für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein flächendeckender, zuverlässiger Einsatzfunk möglich werden und das veraltete Analogsystem ablösen. Bayernweit sind 945 Funksendestandorte geplant.

Die Gemeinde selbst hat Pichler zufolge lediglich bei der Abwicklung der Bauanträge ein Mitspracherecht, denn die Planung liege beim Innenministerium und die Abwicklung selbst beim Staatlichen Bauamt. "Momentan liegt nur für den Standort Unternberg ein Bauantrag vor", bestätigte Pichler und ergänzte, dass dieser, genauso wie die folgenden, eingehend geprüft werden. Er selbst befürworte den Netzausbau, denn die Rettungsdienste bräuchten gerade in der funktechnisch schwierigen Gegend um Ruhpolding dringend eine effiziente Funkverbindung. "Gerade die Täler und Hochplateaus waren mit dem Analogfunk immer problematisch".

Zu der vermeintlichen Strahlenbelastung meinte der Rathauschef: "Wir haben nicht den Eindruck, dass eine Gefährdung unserer Bevölkerung besteht, denn die geplanten Sendemasten befinden sich weit abseits von Wohngebieten." Zudem seien nach den bisherigen Erkenntnissen die Strahlungen weit unterhalb der Grenzwerte. In diesem Zusammenhang verwies er auf eine Langzeitstudie in der Landeshauptstadt München, in der nur drei Prozent des erlaubten Grenzwertes ermittelt werden konnte.

hbw/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser