Die "Roten Radler" unterwegs in Traunstein

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v.l.: Ortsvorsitzender TS Christian Kegel, Seniorenbeirat Otto Blaß, Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher MdL und seine Mannschaft, Juso-Chef TS Benedikt Weigl

Landkreis Traunstein - Bei seiner diesjährigen Sommertour besuchte der bayerische SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher den Landkreis - und zwar sportlich auf dem Fahrrad.

Auf der siebten Etappe seiner diesjährigen Sommertour besuchte Markus Rinderspacher, Fraktionschef der SPD im bayerischen Landtag, am Wochenende auch den Landkreis Traunstein. Von Gstadt über Seebruck und Stein an der Traun kommend, radelte er mit dem Traunsteiner Ortsvorsitzenden Christian Kegel und weiteren Mitgliedern des Ortsvereins in die Große Kreisstadt Traunstein. Dort wurde die Gruppe von der Dritten Bürgermeisterin Waltraud Wiesholer-Niederlöhner willkommen geheißen.

Bei einer Brotzeitpause im Garten der Privatbrauerei Wochinger war Gelegenheit zu Gesprächen mit den Mitgliedern von Ortsverein und Stadtratsfraktion über Themen der Landes- und Kommunalpolitik. Rinderspacher forderte die Staatsregierung auf, den bayerischen Kommunen mehr Geld aus dem allgemeinen Steuerverbund zukommen zu lassen, damit sie in der Lage sind, ihren ständig steigenden Aufgaben auch weiterhin nachkommen zu können. Bayern sei hier Schlusslicht im Vergleich mit anderen Flächenländern. Als das größte bayerische Haushaltsrisiko bezeichnete er das Landesbank-Debakel. Allein von den Zinsen könnten jährlich 6000 Lehrerstellen geschaffen werden. Bei der Einführung der Mittelschule müsste der Freistaat mehr Geld in die Hand nehmen, wenn die Schüler individuell gefördert werden sollen, so die Fraktionsvorsitzende im Traunsteiner Stadtrat, Ingrid Bödeker. Dafür brauche es mehr Lehrerstunden als derzeit zugewiesen werden. Da auch der Schulbustourismus weiter ansteigen werde, müssten die Zuschüsse des Freistaats für die Schülerbeförderung dringend wieder auf 80 Prozent wie früher angehoben werden, forderte Markus Rinderspacher.

Nach angeregten Gesprächen auch mit den anderen Gästen im Biergarten setzte sich die Radlergruppe wieder in Bewegung in Richtung Siegsdorf, wo der Besuch des Mammutmuseums auf dem Programm stand, und schließlich weiter nach Ruhpolding, wo Markus Rinderspacher schon von Bürgermeister Claus Pichler und Landratsstellvertreter Sepp Konhäuser erwartet wurde. Die Sommertour endete schließlich am Sonntag in Reichenhall und Berchtesgaden beim gemütlichen Ausklang im Festzelt in Schönau am Königssee.

Pressemeldung Ingrid Bödeker

Quelle: chiemgau24.de

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