CSU: Radweg Mühlen sollte realisiert werden

Vachendorf - Beim Dezemberstammtisch der Vachendorfer CSU beim Schusterwirt gab es diesmal einen Rückblick auf die gut besuchte Bürgerversammlung vom 22.11.2011 im Pfarrsaal.

Es wurden nochmals die interessanten Zahlen diskutiert, die der Bürgermeister vorgelesen hat. Allgemein zeigte man sich froh, dass die Schule pünktlich fertig geworden ist. Die Regelung der Heizung in der Turnhalle funktioniert mittlerweile auch. Hier war eine kurze Phase erforderlich, um die richtige Einstellung zu finden. Nur Kleinigkeiten sind an dem Projekt noch zu machen.

Die Stammtischler wollten von den anwesenden Gemeinderäten wissen, welche Perspektiven die Gemeinde hat. Bei der Bürgerversammlung hat man darüber nichts gehört, hieß es. Walter Ponath meinte hierzu, dass die Gemeinde weiterhin auf junge Familien setzt. Wie gesetzlich gefordert, wird daher das Projekt Kindertagesstätte umgesetzt, das bis 2013 fertig sein soll. Notwendig war auch die Sanierung der Schule. Welche Zukunfstvorstellungen es in den Fraktionen gibt, konnte Ponath nicht sagen.

Wenn es aber nach den Gemeinderäten der CSU/Einigkeit ginge, würde einiges in Zukunft geschehen. So ist es ein Ziel, den Durchgangsverkehr zu reduzieren. Im Zuge der Verkehrsplanung sollte erreicht werden, dass der Schwerlastverkehr in Schweinbach oder Siegsdorf ausfährt und die neue Stadtumgehung nutzt, anstatt durch die Vachendorfer Hauptstraße zu fahren. Dazu müssen natürlich viele zeitaufwändige Gespräche und Verhandlungen geführt werden. Verkehrsberuhigend wäre auch ein Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Axdorf. Derzeit geben die Fahrzeuge oft schon auf Höhe Kfz-Prambs Gas, um genug Anlauf für die Steigung zu haben. In dem Zusammenhang besteht aus der Fraktion auch der Wunsch, die Umgehungsstraße endlich auszubauen. Leider wurden aber bisher nicht einmal die notwendigen Grunderwerbe durchgeführt. Wenn dies endlich geschähe, könnte möglicherweise schon das nächste Gemeinderatsgremium ab 2014 endlich mit dem Ausbau beginnen.

Forderung nach Radweg in Mühlen

Gemeinderat Siglreitmeier wiederholte seinen Wunsch, die Gemeinde sollen weiterhin versuchen, endlich den Radweg in Mühlen durchzuziehen. Derzeit müssen die von Erlstätt kommenden Radfahrer wegen der Unterbrechung die Kreisstraße überqueren und nach wenigen Metern wieder nach links zurück auf den Radweg fahren. Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen.

Die Entwicklungsvorstellungen der Vachendorfer CSU gehen noch weiter. Bisher gibt es im Dorf keinen wirklichen Dorfplatz. Ponath meinte daher, es sollten durch die Gemeinde Grundstücke erworben werden, sobald sie an geeigneter Stelle frei werden würden. Aus den Reihen der Stammtischler kam erneut der Hinweis, man müsse bei den Zukunftsplanungen auch an die älteren Mitbürger denken. Ponath verwies hierzu auf die zurückliegenden Infomationsveranstaltungen der Vachendorfer CSU. So gäbe es verschiedene Modelle für Vachendorf, die durchaus zu verwirklichen sind, besonders wenn es um die Frage des betreuten Wohnens bzw. um eine Senioren-Wohngemeinschaft gehen würde. Man könne hier durchaus mit privaten Pflegediensten oder zum Beispiel der Caritas weitere Gespräche führen. Auch hierzu wären aber die baulichen Voraussetzungen durch die Gemeinde zu schaffen bzw. Baugrund zur Verfügung zu stellen.

Diesbezüglich sei aber vorrangig wichtig, dass die Geschäfte im Ort erhalten bleiben. Daher appellierte Ponath an die Anwesenden, die Geschäfte im Ort zu nutzen.

Erneut wurde die Frage nach den Wirtschaften in Vachendorf gestellt. Aus dem Stammtisch wurde dazu berichtet, dass am Schwimmbad ein neuer Wirt eingezogen sein soll. Angeblich soll der Betrieb dort

schon im Januar aufgenommen werden. In diesem Fall würde der Januarstammtisch der CSU/Einigkeit Vachendorf in der Schwimmbadgaststätte stattfinden. Zum Gasthaus Post konnte die Gemeinderäte nichts neues berichten. Gerüchten zu Folge soll sich aber auch hier ein Wirt gefunden haben.

Erneuerng der Pumpen am Fuschbach

Die Gemeinderäte Siglreitmeier und Ponath informierten über die Notwendigkeit der Erneuerung der Pumpen am Pumpwerk Fuschbach und darüber, dass die Kosten auf Grund der Gesetzeslage leider auf die Kanalnutzer umgelegt werden müssen. So steigen die Kanalgebühren gering an. Durch jährliche Abschreibungen der Anlage wird es aber keine Kostenexplosion geben. Zusammen mit dem Einbau der neuen Pumpen wird eine moderne Überwachung installiert. Per Mobilfunktechnik werden die Daten an einen Computer im Bauhof übertragen. Nach und nach können weitere Pumpstationen angeschlossen werden. Daduch können Meßdaten wesentlicher genauer als bisher festgestellt werden und sinken die Kosten für die Überwachung, denn bisher mussten die Mitarbeiter des Bauhofs persönlich nachschauen, ob alles Ordnung ist. Mit der neuen Technik reduziert sich dieser Aufwand auf einmal wöchentlich.

Am 25.11.2011 hat der Gemeinderat auf Grund eines Tekturantrags in Hiensdorf eine Baustelle besichtigt. Dort entsteht ein Aussiedlerhof. Wegen des schwierigen Untergrunds hat der Bauherr kurzfristig die Lage der Güllegrube verändert und nachträglich einen Tekturantrag eingereicht. Bei der Gelegenheit wurde auch die problematische Zufahrt in Augenschein genommen. Hier wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert, die jedoch zunächst erst darauf geprüft werden müssen, ob sie umgesetzt werden könnten. Möglicherweise ist eine eigene Zufahrt notwendig. Dann muss darüber gesprochen werden, wer die Kosten tragen muss, so Ponath. In Zusammenhang mit dieser Baustelle betonte Ponath, dass Gemeinderat Hartl bereits vor Baubeginn beantragt hatte, der Bauausschuss möge sich den Bau anschauen. Dieser Antrag wurde aber damals abgelehnt.

Zum Abschluss wiederholte Ponath nochmals seine Einladung zum Adventsstammtisch am 15.12.2011 um 18.00 Uhr in der Seebad-Wirtschaft am Tüttensee.

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Vachendorf

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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