"Unter unserem Himmel"

Besonderer Bauernmarkt zu Maria Himmelfahrt

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Grabenstätt - Es fanden dieses Mal beim Bauernmarkt einige Besonderheiten statt. Neben Straußeneiern, Festzelt und "Holzhacker-Schmarren" war sogar das Bayerische Fernsehen zu Gast. 

Mit regionalen Produkten und bayerischen „Schmankerln“ deckten sich die Besucher am Samstag beim „Bauernmarkt zu Maria Himmelfahrt“ ein, der zum fünften Mal von der Gemeinde und vom Ökomodell Achental ausgerichtet wurde. Zahlreiche Fieranten hatten sich bereits früh am Morgen bei kühlen Temperaturen rund um den Marktplatz eingefunden, um ihre Stände und Verkaufswagen herzurichten und ihre Ware möglichst einladend zu präsentieren.

Wein und Obst zur Feier des fünfjährigen Bestehens

Als dann gegen neun Uhr ein kurzer heftiger Schauer niederging, flüchteten sich viele Gäste in das Festzelt, in dem vier Tage lang das fünfjährige Bestehen des Marktplatzes gefeiert wurde. Dort konnten sie sich mit einem Kaffee der Ortsbäuerinnen und einem der schmackhaften Weine vom Handrichshof aus der Pfälzer Partnergemeinde Meckenheim aufwärmen oder vitaminhaltiges Obst zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte konsumieren.

Einige Besonderheiten: "Unter unserem Himmel"

Gleich nebenan weihte Edelweißschnitzer Adolf Köberle aus Fridolfing die Besucher bei seinem ersten Grabenstätt-Gastspiel in sein Kunsthandwerk ein. Auch herrliche Töpferwaren konnten im Trockenen bestaunt werden. Die Kinder zog es derweil in Scharen zu Irmelind Klüglein, unter deren fachkundiger Anleitung sie ihre Kreativität und Geschicklichkeit beim Fingerpuppen-Basteln unter Beweis stellten. „Wir haben heute ein paar Besonderheiten“, betonte Bürgermeister Georg Schützinger bei der Begrüßung und verwies neben dem Festzelt auch auf das Gastspiel des Bayerischen Fernsehens, das für die Sendereihe „Unter unserem Himmel“ einen Film über das Tun und Wirken des Ökomodells Achental drehte.

Kaiserschmarren für Ökomodell-Förderstiftung

Dessen Geschäftsführer Wolfgang Wimmer, der „Vater des Ökomodells“ Fritz Irlacher und Stefan Kattari, Gebietsbetreuer Achental, hatten sich zum Jubiläums-Bauernmarkt etwas ganz Besonderes einfallen lassen, und bereiteten in einer überdimensionalen Pfanne schmackhaften „Holzhacker-Schmarrn“ zu. Auch die Kaiserschmarren-Freunde kamen auf ihre Kosten, denn Rosinen wurden von den „Ökomodell-Köchen“ auf Wunsch hinzugegeben. Der Erlös kommt der Ökomodell-Förderstiftung zugute.

Reichlich Speis und Trank im Angebot

Seinen Honig verkaufte Imker Johann Lohwieser, dessen Bienen unter dem durchwachsenen Frühjahr und Sommer schwer zu leiden hatten: „Der Waldhonig ist heuer ganz ausgeblieben und auch mit dem Blütenhonig schaut es schlecht aus“. Als weniger wetterfühlig erwiesen sich da die Straußen-Vögel vom Straußenhof Chiemgau, deren Eier vielfältige Verwendung fanden. Auch Straußenwurst- und -fleisch wurden angeboten. Hoch im Kurs standen zudem heimische Hühnereier und Nudeln vom Langenspacherhof in Erlstätt, die geräucherten Forellen der Familie Biller, Käse- und Wurstwaren, Gemüse, Salat, Obstbrände, Liköre, Säfte und Fruchtaufstriche sowie selbstgefertigte Seifen auf Milch- und Edelsteinbasis, feines Kunsthandwerk und Gesticktes und Gestricktes. Wissenswertes zur heimischen Pflanzenwelt erfuhr man von „Kräuter-Papst“ Fritz Irlacher bei dessen Wanderung um den Eichberg. Für die musikalische Umrahmung des Marktes sorgten auf der Zeltbühne Christina Hübner (Harfe), Anna Hübner (Ziach) und Stefan Kreiler (Ziach).

mmü

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © mmü

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