Das "Phantom von Chieming" ist identifiziert

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Chieming - Der verdächtige Mann, nach dem die Polizei seit Montag fahndet, ist endlich identifiziert. Das Rätsel um das "Phantom von Chieming" ist dabei ebenso kurios wie simpel:

Am Montag, 2. September, fahndete die Polizei im Gemeindebereich von Chieming nach einem verdächtigen Mann, der dunkel gekleidet war, möglicherweise eine Waffe trug und im Bereich der Hauptstraße auffällig herumschlich. Sogar der Chieminger Bürgermeister beteiligte sich an der Suche. Er hatte den Mann nach einem Hinweis eines Bürgers auch gesehen.

Mittlerweile konnte aufgeklärt werden, was es mit dem „Schwarzen Mann“ aus Chieming auf sich hatte. Und es gibt jetzt auch eine Erklärung für sein plötzliches Verschwinden. Er entfernte sich nämlich mit einem Hubschrauber.

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Tatsächlich war an dem Vormittag ein medizinischer Notfall in der Chieminger Hauptstraße. Dabei war neben dem Notarztwagen auch der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ eingesetzt. Nach dem Landen war auch der Pilot der Bundespolizei bei der Erstversorgung behilflich. Auf dem Weg vom Landeplatz zum Einsatzort bzw. auf dem Weg zum Hubschrauber wurde der Mann im dunklen Overall dann im Dorf gesehen.

Mittags war dann Schichtwechsel. Deshalb hat der Pilot von den regionalen Presseberichten nichts mitbekommen.

Auch wenn sich die Mitteilung als harmlos herausgestellt hat, freuen sich die Beamten doch über die Aufmerksamkeit der Chieminger Bürger. Lieber zu oft, als auch nur einmal zu spät den Notruf wählen, meint ein Beamter dazu. Für die Polizei in Traunstein ist der Vorgang glücklich abgeschlossen. Es bleibt, dem Patienten gute Besserung zu wünschen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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