Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat von Chieming

18 Fragen an Stefan Reichelt (CSU)

Stefan Reichelt, der Bürgermeisterkandidat der CSU in CHieming.
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Stefan Reichelt, der Bürgermeisterkandidat der CSU in Chieming.

Chieming - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Chieming wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Stefan Reichelt (CSU).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Reichelt Stefan


2. Partei

CSU

3. Alter

50

4. Wohnort

Chieming seit 1996

5. Geburtsort

Vilshofen

6. Familienstand

Verheiratet

7. Kinder

3 und eine erwachsene Tochter

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Seit 2014 im Gemeinderat Chieming, seit 2017 Fraktionssprecher im Gemeinderat.

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

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10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Zum einen die wunderbare Landschaft und die Lage direkt am Chiemsee – noch mehr aber das Miteinander der Menschen. Ehrenamtliches Engagement und Hilfsbereitschaft wird hier bei uns gelebt!

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ob im Beruf oder bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Kreisbrandmeister: Ich übernehme gerne Verantwortung, sehe wo es etwas zu tun gibt und packe das dann auch an! Geradlinig und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern werde ich mich dafür einsetzen, dass Chieming eine lebens- und liebenswerte Gemeinde auch in Zukunft bleibt.

12.  Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

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13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die größte Herausforderung in unserer Kommune ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Hier werden wir Konzepte entwickeln, dass sich Bürger aller Altersgruppen das Wohnen leisten können. Entgegenwirken können wir der aktuellen Situation z.B. mit einer Obergrenze für Zweitwohnsitze. Die Schließung von Baulücken in den Ortsteilen und Neuausweisung von Bauland möchten wir bedarfsgerecht und mit Bürgerbeteiligung im Dialog mit den Eigentümern gestalten.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Bei der von uns durchgeführten Bürgerbefragung im Herbst 2019 kristallisierten sich zwei Themen heraus, die den Chiemingern am wichtigsten sind: Bezahlbarer Wohnraum und die Verkehrssituation. Diese Themen packen wir als erstes an! Wir werden in unsere Verkehrsinfrastruktur investieren. Oberste Priorität hat dabei die Verkehrssicherheit für Schulkinder, Fußgänger und Fahrradfahrer.  Mobilität im Alter: Durch unsere ländliche Struktur ist die Mobilität im Alter gefährdet. Durch die Schaffung eines Bürgertaxis für 0.- € Eigenbeteiligung ermöglichen wir unseren Bürgern auch im Alter die benötigte Mobilität. Für mich ist die Bewahrung unserer schönen Heimat gleichzeitig Auftrag und Motivation. Große Erfolge wurden beim Artenschutz bereits erzielt: Bienenlehrpfad, Blühwiesen und Streuobstwiesen auf gemeindlichen Flächen. So erhalten wir unsere liebens- und lebenswerte Heimat -  auch in Zukunft!

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Siehe Punkt 13 – genau das ist unser allerwichtigster Punkt für die Gemeinde Chieming

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Das Thema ist mir sehr wichtig. Bei der Sanierung der gemeindlichen Kindertagesstätte, des Rathauses und der Touristinfo (Haus des Gastes) wurde bereits viel Wert auf den Klimaschutz gelegt. Mit der begonnenen Sanierung der Grund- und Mittelschule werden wir weiter darauf achten. Unser Ziel: Die Liegenschaften der Gemeinde sollen bis 2023 CO2-Neutral betrieben werden.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Die Proteste der heimischen Landwirte sind nachzuvollziehen. Ich sehe es als unser aller Pflicht, die Landwirte so zu unterstützen, dass Landwirtschaft weiterhin wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden kann. Regionalität sollte selbstverständlich sein.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Die Herausforderungen in unserer Gemeinde müssen wir gemeinsam angehen. Dazu braucht es einen engagierten und geradlinigen Bürgermeister. Mit Ihrer Stimme am 15.März will ich die Entwicklung unserer Gemeinde gemeinsam mit Ihnen in eine sichere Zukunft führen.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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