Bergunfälle im Chiemgau

Leichtsinn führt zu immer mehr Bergunfällen

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Landkreis - Der Deutsche Alpenverein meldet, dass es zu immer mehr Unfällen in den bayerischen Gebirgen kommt. Wir haben bei der Chiemgauer Bergwacht nachgefragt.

Laut dem Deutschen Alpenverein sei ein bedauerlicher Trend in der Statistik zu erkennen. Laut DAV seien Selbstüberschätzung und Überforderung der Bergsportler die Hauptursache für Unfälle und Rettungseinsätze.

Gilt dieser Trend auch in der Region? Ein erster Blick auf die Statistik der Einsatztzahlen der Bergwacht Chiemgau scheint diese Tendenz zu bestätigen:

Noch keine Prognose für 2014 möglich

Ludwig Lang, Geschäftsführer der Bergwacht Chiemgau, bestätigt zwar einen Trend, dieser sei aber nicht extrem. Einsatzzahlen würden immer wieder von Faktoren wie Wetter und Schnee abhängen. So kann es von Jahr zu Jahr immer zu Schwankungen kommen und eine Prognose für 2014 wolle er noch nicht abgeben.

Man müsse außerdem bedenken, so Lang, dass seit Jahren nun mal immer mehr Touristen und Bergsportler in die Region kommen und somit statistisch die Wahrscheinlichkeit von Unfällen zunehme.

Zuletzt sorgte der tödliche Absturz des Serienschauspielers Philipp Brammer (44) in den Berchtesgadener Alpen nahe der Reiteralpe für Schlagzeilen.

mg/ch24

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © BRK

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