Technik, die begeistert am CHG

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Ihre Ergebnisse aus dem Projekt „Mädchen machen Technik“ präsentierten die Schülerinnen der 7. Klassen des Chiemgau-Gymnasiums am Mittwochabend den Eltern und der interessierten Öffentlichkeit.

Traunstein - In zwei spannenden Tagen erlebten die Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe beim Projekt "Mädchen machen Technik". In kleinen Arbeitsgruppen informierte man sich.

Zwei spannende Tage erlebten die Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe am Montag und Dienstag am Chiemgau-Gymnasium Traunstein bei dem Projekt „Mädchen machen Technik“ der agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik der Technischen Universität München (TUM). Angeboten wurde praxisorientiertes Arbeiten in kleinen Arbeitsgruppen in den Bereichen Informatik, Architektur, Chemie und Aeronautik, wobei jede Gruppe von zwei Spezialisten der TUM betreut wurde.

Jene gaben den Schülerinnen „einen Ansatz und viel Spielraum, also konnte man alles selber ausprobieren“, so Christina aus der Klasse 7c. „Robotik hat mich nie besonders interessiert, aber es ist wirklich spannend und macht total Spaß“, fasste Eva (Klasse 7e) ihre Eindrücke zusammen. Als besonders gewinnbringend empfand Elisabeth (Klasse 7c) die Zusammenarbeit mit ihren Klassenkameradinnen beim Bau der Roboter. Lisa aus der 7b würde „jederzeit wieder im Team Programme erstellen, um zu sehen, wie der selbst gebaute Roboter reagiert“.

Chiemgau-Gymnasium machen begeistert Technik

Ziel des Schulprogramms „Mädchen machen Technik“ ist es u.a., den Mädchen spielerische und spannende Erfahrungen im Umgang mit Naturwissenschaft und Technik zu ermöglichen und so ihr Selbstvertrauen in ihre naturwissenschaftlich-technischen Fähigkeiten zu stärken. Christel Orthen-Schmuker, Diplominformatikerin an der TUM, engagiert sich für dieses Projekt aus dem Wunsch heraus, „mehr Frauen in der Informatik zu sehen.“ Sie ist sich sicher, „dass gemischte Teams im Berufsleben erfolgreicher sind.“ Die Ethnologin und Informatikerin Julia Bayer (Universität München) „überzeugt das Projekt, weil die Mädchen hier ohne Leistungsdruck eigene Fähigkeiten entdecken, die sie sich vielleicht gar nicht zugetraut hätten.“

Die Jungen der 7. Klassen nahmen parallel an Gemeinschaftsaktionen mit der Förderschule sowie dem Programm „Klimadetektive“ teil (vgl. gesonderte Pressemeldung), dessen Ergebnis ebenfalls am Mittwochabend präsentiert wurde.

Pressemitteilung Chiemgau-Gymnasium Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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