Brutale Tritte vor der Dönerbude

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Warum schlagen und treten junge Menschen bei Streitereien immer brutaler zu? Eine Frage, die man sich auch in der Region häufig stellen muss.

Rosenheim/Traunstein - Schlägereien sind im Rosenheimer Nachtleben an der Tagesordnung. Anfang März kam es an einem Dönerladen aber zu einer Eskalation blinder Gewalt, die für Entsetzen in der Region sorgte.

Zwei Brüder aus Rosenheim (25 und 32 Jahre) richteten einen 29-jährigen Mann aus Stephanskirchen mit Schlägen und Fußtritten so schlimm zu, dass ihm "die Hälfte der Stirn über die Augen hing", wie sich jetzt ein Zeuge im Traunsteiner Schwurgerichtsprozess wegen versuchten Mordes gegen die brutalen Schläger erinnerte.

Eine Kernfrage im Prozess ist: Wie ist die Skalpierungsverletzung entstanden? Folgt man der Anklage, so schlug der 32-Jährige "zielgerichtet den vorderen Kopfbereich des Geschädigten gegen das Marmorfensterbrett" einer Apotheke nahe des Imbissgeschäfts.

Waren direkte Tatzeugen am ersten Verhandlungstag an der Reihe, so bestimmten Polizeizeugen und die Verlesung von Schriftstücken den zweiten Tag. Die Angeklagten hatten in der Tatnacht jeweils gut ein Promille Alkohol im Blut, das Opfer zwei Promille.

Der Prozess wird am Donnerstag, 3. Februar, fortgesetzt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de

Quelle: chiemgau24.de

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