Brücke Bergen: "ein halber Ewigkeitsbau"

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Symbolisch schnitten die Verantwortlichen des Brückenbaus auf der TS6 in Bernhaupten ein Band durch.

Bergen - Seit 2006 wussten die Verantwortlichen von der schlechten Standsicherheit der Brücke über die Eisenbahnstrecke in Bernhaupten. Heute wurde der Neubau eingeweiht.

Wurde ursprünglich von einer nötigen Vollsperre der Kreisstraße TS 6 von sieben Monaten gesprochen, waren letztlich nur sieben Wochen nötig. Dies sei nicht zuletzt dem Engagement der Bergener Bürger und des Gewerbevereins zu verdanken, erläuterte Bürgermeister Bernd Gietl zur Begrüßung. Die feierliche Einweihung am Donnerstag war für ihn Grund, zurückzublicken auf die Entstehung des neuen Bauwerks.

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"Gemeinsam haben wir nach Möglichkeiten einer Behelfsbrücke gesucht", so Gietl. "Aber eine Behelfsbrücke birgt auch immer ein gewisses Risiko, immerhin gehört die Bahnstrecke München - Salzburg, die unter der Brücke durchführt, zu den am stärksten befahrenen Bahnstrecken, die es gibt." Dann sei aber die Idee gekommen, einen seperaten Geh- und Radweg zu bauen, der dann erst als Behelfsbrücke dienen könnte.

"Zu teuer" hat Landrat Hermann Steinmaßl damals gesagt. Doch die Regierung von Oberbayern hat das Bauprojekt genehmigt und die zusätzlichen Kosten von rund 500.000 Euro wurden auf die Regierung, den Landkreis und die Gemeinde verteilt.

Die Bauarbeiten - Teil 1

Riesenkran bei Brückenbau, Teil1

Seit Ende Oktober ist die Straße bereits wieder für den Verkehr freigegeben und alle Beteiligten froh, über die reibungslose Abwicklung des Projektes. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die neue Brücke auf 2,5 Millionen Euro. 765.000 Euro förderte der Freistaat Bayern, 140.000 Euro zahlte die Gemeinde Bergen. Den Rest von 1,6 Millionen Euro übernahm der Landkreis Traunstein.

Die Bauarbeiten - Teil 2

Riesenkran bei Brückenbau, Teil2

Nach nur 15 Monaten Bauzeit sei in Bergen ein halber Ewigkeitsbau entstanden. "Die Brücke ist jetzt top für die nächsten 100 Jahre", strahlte Gietl und schnitt das Band durch. Natürlich erst, nachdem Pater Augustin und Pfarrer Wolfgang Schmidt-Pasedag den kirchlichen Segen gespendet hatten.

cz

Quelle: chiemgau24.de

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