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Große Verdienste um Kirche und Verein

Monsignore Konrad Huber mit Papst Benedikt XVI, dem er sich stets eng verbunden fühlte und mit den Priener Gebirgsschützen bei einem seiner letzten Besuche anlässlich einer Maiandacht in Urschalling.
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Monsignore Konrad Huber mit Papst Benedikt XVI, dem er sich stets eng verbunden fühlte und mit den Priener Gebirgsschützen bei einem seiner letzten Besuche anlässlich einer Maiandacht in Urschalling.

Freilassing/Siegsdorf - Die Pfarrkirche von Feldkirchen bei Freilassing konnte die Trauernden bei weitem nicht fassen, die sich einfanden, um sich von Monsignore Konrad Huber zu verabschieden.

Der beliebte Geistliche war nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren im Schwesternwohnheim St. Hildegard in Alzing bei Siegsdorf verstorben. Konrad Huber hätte im Juni sein 50. Priesterjubiläum feiern können. Seine Wirkungsstätten waren als Kaplan München-Untermenzing und Reit im Winkl, das Erzbischöfliche Knabenseminar in Freising, das Chiemgau-Gymnasium in Traunstein, das Erzbischöfliche Studienseminar in Traunstein, die Pfarrseelsorge von 1975 bis 1988 in Prien sowie die weitere priesterliche Aufgaben in Freising und in Bergen mit Vachendorf.

Darüber hinaus war er von 2001 bis 2010 Präses der Arbeitsgemeinschaft der Mesnerinnen und Mesner in Süddeutschland, dessen Ehrenpräses er nach seiner Amtsabgabe wurde. Zudem war er 25 Jahre Geistlilcher Beirat für über eintausend Mesnerinnen und Mesner im Diözesanverband München-Freising.

Rund 60 Geistliche und Mesner feierten zusammen mit Weihbischof Engelbert Sieber den Trauergottesdienst. Fast zwanzig Fahnenabordnungen zeugten zudem von der hohen Wertschätzung des Verstorbenen bei Kirche, Gesellschaft und Vereinen.

Bürgermeister Bernd Gietl von der Gemeinde Bergen, in der Konrad Huber ebenso wie in Vachendorf von 1994 bis 2006 seelsorgerisch wirkte, dankte vor allem dafür, dass Huber die Laienarbeit gestärkt und die Jugendarbeit gefördert habe.

In ihren Nachrufen machten die Vertreter der kirchlichen Organisationen und des Weihekurses deutlich, dass Monsignore Konrad Huber eine ausgeprägte Liebe zur Liturgie hatte. Auch den Ortsvereinen und insbesondere den Gebirgsschützen von Prien, deren Kompaniepfarrer Konrad Huber über seine Priener Dienstzeit hinaus war, war Huber eng verbunden.

Die Trachtenvereine von Bergen (Gauverband I) sowie aus dem Chiemgau-Alpenverband von Prien (35 Jahre Mitgliedschaft), Hittenkirchen (30 Jahre Mitgliedschaft) und Atzing (25 Jahre Mitgliedschaft) dankten dem treuen Mitglied für die starke Verbundenheit mit der Anwesenheit ihrer Fahnen, mit Blumenkränzen und einem ehrenden Nachruf.

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