Bergwacht Inzell: Übung zahlte sich gleich aus

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Aber es war „nur eine Übung“ der Inzeller Bergwachtbereitschaft, allerdings unter verschärften Einsatzbedingungen.

Inzell - Die Bergwacht trainierte am Freitagabend auf dem Falkenstein die Rettung eines schwer Verletzten. Und nur drei Tage später zahlte sich die Übung auch gleich aus.

Der Chefausbilder hatte sich bei der Holzarbeit im steilen Gelände schwer verletzt und musste bei Dunkelheit und über steilstes, teils senkrechtes Gelände sicher und schonend ins Tal gebracht werden. Dies erforderte den Einsatz aller verfügbaren Kräfte. Ein Trupp kümmerte sich um den Verletzten und lagerte ihn mittels Vakuum Kissen in der Gebirgstrage, der nächste Trupp richtete die Abseilstellen mit dem 100 m langen Statikseil her und der Rest sorgte für die Ausleuchtung des Geländes.

Bereits drei Tage später wurde der angenommene Unfall vom Freitag zur Wirklichkeit. Ein rumänischer Holzarbeiter verunglückte im Bereich Adlgass – Abichl und zug sich schwere Verletzungen durch einen ins Rollen kommenden Baumstamm am linken Bein zu. Allerdings war das Gelände deutlich flacher und er konnte von der Bergwacht Inzell, nach der Erstversorugng durch den Sanitätstrupp, mittels Gebirgstrage bis zur Forststrasse gebracht werden. Der Hubschrauber Christioph 14 aus Traunstein musste im Tal landen, da ein Anflug wegen Nebels zur Unfallstelle nicht möglich war. Im Einsatz waren 10 Inzeller Bergwachtler.

Pressebericht Bergwacht Inzell

Quelle: chiemgau24.de

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