Siegfried Walch führt CSU-Liste an

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Der CSU-Kreisvorsitzende MdL Klaus Steiner (rechts) gratulierte Landratskandidat Siegfried Walch, der mit 96,3 Prozent auf Platz eins der Kreistagskandidatenliste gewählt wurde.

Bergen - Transparent und bürgernah - das sollte die CSU-Kreistagsliste für 2014 sein. Mit deutlichen 96,3 Prozent wurde Siegfried Walch auf Platz eins gewählt.

Mit 156, das sind 96,3 Prozent der Stimmen, wurde der CSU-Landratskandidat Siegfried Walch in der Delegiertenversammlung im Bergener Festsaal mit einem hervorragenden Ergebnis auf Platz eins der Kreistagskandidatenliste des CSU-Kreisverbands Traunstein gewählt. Hinter Walch stehen mit MdB Dr. Peter Ramsauer, MdL Klaus Steiner, Kreisbäuerin Resi Schmidhuber, Bezirksrätin Annemarie Funke, Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid und dem Fraktionsvorsitzenden Karl Kaditzky weitere bekannte politische „Schwergewichte“ der Partei auf den vorderen Plätzen.

„Mit der Nominierung der Kreistagskandidaten treffen wir eine wichtige und grundlegende Entscheidung für die Kommunalwahlen am 16. März“, erklärte der CSU-Kreisvorsitzende MdL Klaus Steiner. Er sprach von einem guten und ausgewogenen Angebot an die Wähler. „Unsere Liste ist vor allem nach außen hin von großer Bedeutung, weil sie ein wesentlicher Schritt für die CSU ist, wieder die Mehrheit im Kreistag zu erreichen, um den Landkreis Traunstein weiterhin wirtschaftlich, sozial und kulturell gestalten zu können. Ich glaube, dass wir in unserem Wahlkampfausschuss einen Vorschlag erarbeitet haben, der alle objektiven Gesichtspunkte in Bezug auf Berufe, Regionalität, kommunalpolitische Mandatsträger und so weiter berücksichtigt“, sagte der Kreisvorsitzende.

Bei der Zusammenstellung sei die CSU mit der Transparenz vorgegangen, die sie bereits bei der Aufstellung des Landratskandidaten praktiziert habe, unterstrich Landratskandidat Walch. Die Reihung der Kandidaten sei im Wahlkampfteam immer wieder gründlich diskutiert worden. Die Ortsverbände hätten ausgiebig die Möglichkeit gehabt, die Kreistagskandidatenliste mitzugestalten. „Es ist legitim, dass jeder jeden Platz haben möchte, aber uns war daran gelegen, den Gesamterfolg bei der Wahl in den Vordergrund zu stellen“, so Walch.

So sei beispielsweise in einem Flächenlandkreis wie Traunstein die Berücksichtigung des Regionalitätproporzes äußerst wichtig. Ebenso habe man die Bürgermeister berücksichtigt, weil diese die Entscheidungen im Kreistag mittragen müssten. „Sowohl der Landwirtschaft als auch den Menschen im sozialen Bereich wollen wir eine starke Stimme verleihen“, sagte der Landratskandidat. Die CSU-Kreistagsfraktion benötige ferner den Sachverstand bei der künftigen Umsetzung der Energiewende. Außerdem müsse auch der Mittelstand im Kreistag Gehör finden. „Wir brauchen jedoch keine Frauenquote, denn wir haben starke Kandidatinnen, die sehr gut platziert sind.“

Letztlich brauche die Partei im Kreistag die Erfahrung der Älteren, aber auch den Elan der jüngeren Leute, auf die sie dann in sechs Jahren bei den Kommunalwahlen wieder zurückgreifen könne. „Entscheidend ist daher nicht die Platzierung des Einzelnen, sondern es zählt allein die Mannschaft der CSU.“, warb Walch um die Unterstützung aller Kreistagskandidaten ohne Blick auf die eigene Platzierung. Das Ziel der CSU sei es schließlich, zusammen zu stehen und dadurch das Beste für die Region zu erreichen.

Bjr

Quelle: chiemgau24.de

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