Neues Rathaus: So wird es aussehen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
So soll das künftige Bergener Rathaus aussehen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Eingabeplan einstimmig gebilligt.

Bergen - In 18 Monaten soll Einweihung sein: Einstimmig genehmigt hat der Gemeinderat den Eingabeplan für das neue Rathaus mit Raumprogramm und Außenansichten.

Es soll zwischen dem jetzigen Rathaus und der südlich angrenzenden Jugendherberge entstehen.

Landschaftsarchitekt Martin Grandl erläuterte dem Gremium mehrere Entwurfsvarianten zu den Außenanlagen. Wie es hieß, soll auch der Gartenbauverein Bergen eingebunden werden.

Lesen Sie auch:

Die Energieversorgung erfolge über Erdsonden, die bis zu 99 Meter in die Tiefe reichen. Bei Versuchsbohrungen sei in 20 Meter Tiefe kein Grundwasser vorgefunden worden, berichtete Bürgermeister Bernd Gietl. Der Entschluss zum neuen Rathaus sei gereift, "weil das alte Gebäude 40 Jahre alt ist und die Einwohnerzahl Bergens seitdem von 3000 auf 4900 angestiegen ist", erinnerte das Gemeindeoberhaupt. Im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft (VG) müssten sogar "6800 Bürger verwaltet werden". Das neue Rathaus soll im Oktober 2013 feierlich eingeweiht werden. "Wir liegen ordentlich im Plan", so Gietl.

Mittelschulkoordinator Willi Robel erläuterte dem Rat den Mittelschulverbund "Chiemgau Süd", der im September vergangenen Jahres von den Gemeinden Inzell, Ruhpolding, Siegsdorf und Bergen (im Schulverband mit Staudach-Egerndach und Vachendorf) ins Leben gerufen worden war. Aus den bisherigen Hauptschulen in Bergen, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf wurde eine Mittelschule gebildet, die den Einzugsbereich der genannten Gemeinden umfasst und damit einen gemeinsamen Schulsprengel bildet.

In der Mittelschule werden Robel zufolge die drei berufsorientierenden Zweige "Technik", "Wirtschaft" und "Soziales" angeboten. Außerdem bestehe am Standort Siegsdorf das Angebot eines mittleren Schulabschlusses auf dem Niveau der Wirtschafts- und Realschule. In diesem M-Zug befinden sich laut Robel derzeit 69 Schüler. 25 der 350 Schüler des Mittelschulverbundes "Chiemgau Süd" seien derzeit in der offenen Ganztagsschule. "Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Transport der Kinder läuft hervorragend", lobte Robel.

Da am Mittelschulstandort Bergen im nächsten Schuljahr ab September in der fünften und sechsten Klasse deutlich weniger als 15 Schüler zu erwarten seien, gebe es Überlegungen, "die beiden Klassen gemeinsam zu unterrichten", gab Bürgermeister Gietl bekannt. Zu dieser Thematik werde es "in den nächsten vier Wochen noch Gespräche mit dem Schulamt, dem Mittelschulkoordinator, den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden und dem Kultusministerium geben". Ob es letztendlich so weit kommt, hänge von der Entscheidung des Kultusministeriums ab, betonte Gietl und erinnerte daran, dass derzeit 34 Bergener Schüler die Mittelschule am Standort Siegsdorf besuchen.

Einstimmig beschlossen wurde der Antrag auf Anerkennung des Gemeindekindergartens als Integrationskindergarten. Dies komme jenen Kindern zugute, die einer besonderen Förderung bedürfen, erläuterte Gietl. Mit Blick auf das kommende Kindergartenjahr hätten drei bis fünf Kinder Bedarf an integrativer Förderung. Deswegen wurde auch ein Antrag für fünf Integrationsplätze gestellt. Derzeit werden im Gemeindekindergarten zwei Integrationsplätze angeboten und genutzt. Diese Kinder können damit in den normalen Kindergartenalltag integriert werden.

Damit das Betreuungspersonal seinen Aufgaben auch in Zukunft bestmöglich nachkommen kann, müsse die Gruppenstärke allerdings reduziert werden, hieß es.

Abschließend dankte Gietl dem Gartenbauverein für die "wunderschöne Schmückung des Dorfbrunnens zur Osterzeit".

mmü/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser