"Eine Chance für mich, die ich ergreifen will"

Neue Aufgabe in Berlin: Parzinger tritt aus Gemeinderat zurück

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Bergen - Er machte sich als SPD-Landtagskandidat und bei den Jusos einen Namen - und war auch im Bergener Gemeinderat. Doch jetzt trat Sepp Parzinger von seinem Mandat zurück.

Sepp Parzinger hat am Donnerstag sein Mandat als SPD-Gemeinderat in Bergen niedergelegt. Im Gespräch mit chiemgau24.de äußert er sich zu den Gründen: Nachdem der 26-Jährige inzwischen sein Studium abgeschlossen hat, wartet eine neue Aufgabe auf ihn. "Zum 1. Oktober werde ich in Berlin als Sozialarbeiter in der Wohnungslosenhilfe anfangen." Politische Gründe für seinen Rücktritt gäbe es nicht, er spricht von einer "superguten Zusammenarbeit im Gemeinderat".

Parzinger: "Als junger Mensch will man auch mal rauskommen"

Parzinger will der Region aber nicht langfristig den Rücken kehren. Die Arbeit in Berlin sei nur vorübergehend und dauere nur bis zu einem Jahr. "Aber für mich ist das jetzt eine Chance, die ich ergreifen will. Als junger Mensch will man auch mal rauskommen", so Parzinger. Mittelfristig sieht er sich wieder im Landkreis Traunstein. 

Bei den Jusos wird er selbstverständlich weiter aktiv bleiben und auch wieder als stellvertretender Bundesvorsitzender kandidieren. Während er sich kommunalpolitisch in Berlin nicht engagieren will, hält er sich eine Kandidatur für den Traunsteiner Kreistag offen. Für den Bergener Gemeinderat will Parzinger wegen der früher beginnenden Legislaturperiode aber nicht kandidieren. Den SPD-Sitz im Gemeinderat übernimmt Erika Sträter.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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