im Bereich der Maxhütte in Bergen

Gleitschirmflieger verfängt sich in Baum: Aufwändige Rettung

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Bergen - Am Dienstagnachmittag, gegen 17 Uhr, ereignete sich in Bergen ein Unfall. Ein Gleitschirm-Flieger verfing sich in einem Baum, konnte aber unverletzt gerettet werden.

Update, 22.05 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Dienstag, gegen 17 Uhr, wurde die integrierte Leitstelle Traunstein über einen Gleitschirmunfall in Bergen informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich zum Glück schnell heraus, dass ein 60-Jähriger Urlauber aus dem Raum Schweinfurt mit seinem Gleitschirm in einer Baumkrone gelandet und sich dort verfangen hatte. Der Mann blieb bei dem Unfall unverletzt, jedoch wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht sowie Feuerwehr bei der Bergung vor erhebliche Probleme gestellt. 

Bilder von der Rettung eines Gleitschirmfliegers in Bergen

Der Baum war morsch, so dass eine direkte Rettung über den Baum nicht möglich war. Zudem war das Gelände sehr steil. Eine Bergung mit der Drehleiter der Feuerwehr konnte ebenfalls nicht durchgeführt werden, da der Baum in welchem der Schweinfurter gelandet war, zu weit oben stand und die Leiter nicht reichte. Es wurde zur Bergung extra ein Kran einer Firma aus Inzell angefordert.

Mit Hilfe des Krans wurde ein Mann der Bergwacht zu dem Verunfallten hochgefahren. Nachdem der Schweinfurter gesichert war, konnte er von seinem Gleitschirm befreit und schließlich zusammen mit dem Bergwachtler auf sicheren Boden gebracht werden. Da sich die Bergung über mehrere Stunden hinzog, kam der 60-Jährige zur Untersuchung erst einmal in ein Krankenhaus. Die genaue Ursache des Flugunfalls bedarf noch der Klärung.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Update, 21.35 Uhr:

Aus bislang noch unbekannten Gründen verfing sich ein Gleitschirm-Flieger am Dienstagnachmittag in einer Baumkrone bei Bergen. Anwohner sahen den Mann, eilten herbei und verständigten umgehend die Rettung. Es musste die Bergwacht, die Feuerwehren Bergen, Siegsdorf und Grassau dazu alarmiert werden. Die Feuerwehr Grassau versuchte mit der Drehleiter an den Verunfallten zu gelangen, aber selbst 30 Meter reichten nicht. Daraufhin musste ein Autokran an die Unfallstelle bestellt werden, dessen Ausleger über 44 Meter misst. Während der Anforderung des Krans kletterte die Bergwacht mit zwei Mann, einer rechts der andere links von dem Verunfallten hinauf und sicherten den Mann. 

Als der Autokran eintraf und ein weiterer Rettungsversuch misslang wurde der Ausleger des Krans nochmal um etwa 8 Meter erweitert. Dann konnte der angehängte Bergwachtler an den Verunfallten gelangen und ihn aus der Baumkrone befreien. Am Boden angekommen wurde er sofort dem BRK übergeben. Er wurde bei dem Unfall scheinbar nicht verletzt, kam aber trotzdem zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit rund 50 Mann und die Bergwacht mit etwa 20 Mann im Einsatz. Die Polizei Traunstein nahm den Unfall auf.

FDL/AKI

Update, 20.55 Uhr:

"Die Person konnte unverletzt befreit werden", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Traunstein auf Nachfrage von chiemgau24.de, "Er wurde aber sicherheitshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht."

Die Erstmeldung, 18.20 Uhr:

"Ein Gleitschirmflieger hat sich im Bereich der Maxhütte in Bergen in einem Baum verfangen", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Traunstein auf Nachfrage von chiemgau24.de, "Er ist unverletzt. Der Einsatz zu seiner Rettung läuft noch." Näheres zur Unfallursache sei noch nicht bekannt.

Leser von chiemgau24.de waren auf den Einsatz aufmerksam geworden und verständigten die Redaktion.

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Quelle: chiemgau24.de

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