"Die Ketzerbraut" am 14. Februar im TV

Historiendrama im Chiemgau gedreht

München/Bergen - Nach der erfolgreichen Verfilmung der Wanderhuren-Trilogie setzt SAT1 im 500. Jubiläumsjahr der Reformation erneut auf einen packenden Historienstoff aus der Feder von Iny Lorentz.

Hinter dem Pseudonym steht das Münchner Bestseller-Duo Iny Klocke und Elmar Wohlrath. 

Das opulent ausgestattete Filmdrama wurde im Herbst letzten Jahres unter der Regie von Hansjörg Thun (Die Wanderhure) an Schauplätzen in Prag, Tschechien, Salzburg und in Bergen im Chiemgau als einzigem Schauplatz in Deutschland in Szene gesetzt. 

Der Film schildert eine Welt voller Umbrüche, in der der neu entfachte christliche Glaube des Reformators Martin Luther die katholische Welt erschüttert. In der Titelrolle spielt Ruby O. Fee (Tatort, Die Rückkehr der Hebamme) die junge Genoveva Leibert.

Im München des Jahres 1517 wächst sie wohlbehütet als reiche Kaufmannstochter bei ihrem Vater (Johannes Zeiler) auf, bis ihr schlagartig alles genommen wird: das Haus niedergebrannt, ihre Familie ermordet, ihre Ehre geschändet. Das brave Mädchen von einst sinnt auf Rache. 

Doch wer ist noch Freund und wer Feind? Kann Veva sich auf ihren Jugendfreund, den Weiberhelden und Freigeist Ernst Rickinger (Christoph Letkowski), verlassen, der maskiert Flugblätter gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche verteilt?

Damit ist er Pfarrer Johann von Perlach (Theaterstar Paulus Manker) ein Dorn im Auge. Auf der Jagd nach dem Ketzer verbreitet der Kirchenmann mit Hilfe des Ritters von Gigging und seiner listigen Frau Walpurga (Elena Uhlig) Angst und Schrecken in der Bevölkerung Münchens

Veva erlebt als gehorsame Katholikin die Schrecken der Inquisition und zweifelt am Ende daran, ob Martin Luthers (Adrian Topol) Kampf gegen Missstände und Ablasshandel der Kirche wirklich so abwegig ist. Als Fürst Jakob Fugger – eine Art Bill Gates der Frührenaissance – setzt Christoph M. Ohrt dem Film Glanzlichter auf.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © SAT.1/Dusan Martincek

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