Stauende übersehen: Sieben Verletzte!

Bergen/Grabenstätt - Ein schwerer Unfall hat sich am Sonntagabend auf der A8 ereignet. Ein Slowene übersah ein Stauende - die traurige Bilanz: sieben zum Teil schwer verletzte Personen!

Am Sonntag, 4. August, gegen 19.20 Uhr, ereignete sich auf der A8 in Richtung München zwischen den Anschlussstellen Bergen und Grabenstätt ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht und drei Personen schwer verletzt wurden.

Der slowenische Fahrer eines Citroen Xsara, in dem sich zwei weitere Personen befanden, übersah in diesem Streckenabschnitt ein Stauende, das sich auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens gebildet hatte. Er fuhr zunächst mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen an das Stauende heran. Nachdem der Slowene erkannt hatte, dass die Fahrzeuge vor ihm bereits zum Stillstand gekommen waren, versuchte er noch eine Vollbremsung einzuleiten. Einen Unfall konnte er dadurch aber nicht mehr vermeiden.

Sein Citroen Xsara stieß mit der Fahrzeugfront in das Heck eines Audi A6, der mit vier Personen aus Deutschland besetzt war. Durch den Anstoß wurden alle vier Insassen des Audi leicht verletzt. Sie wurden noch am Unfallort notärztlich versorgt und anschließend zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus Prien am Chiemsee gebracht.

Die drei Insassen des Citroen wurden bei dem Unfall schwerer verletzt. Ein Grund hierfür liegt wohl auch daran, dass diese nicht angeschnallt waren. Sie wurden nach Erstversorgung durch den Notarzt in das Klinikum Traunstein zur stationären Behandlung gebracht.

Insgesamt waren am Unfallort zwei Notärzte und drei Rettungswägen im Einsatz. Am Citroen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 1500 Euro. Der Schaden am Audi dürfte sich auf etwa 10.000 Euro belaufen.

50.000 Euro Schaden bei weiteren Unfällen

Der oben geschilderte Unfallhergang war typisch für das vergangene Wochenende auf der Autobahn, an dem zum einen die Reisewelle in Richtung Süden schwappte, aber auch schon etliche Urlauber bereits wieder auf der Heimreise in Richtung Norden waren. Ein hohes Verkehrsaufkommen oder Stauungen in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit und einem ungenügenden Sicherheitsabstand zum Vordermann führten doch zu einigen Auffahrunfällen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein. Personen wurden bei diesen Unfällen glücklicherweise nicht verletzt. Es blieb zumeist bei Blechschäden. Trotzdem summierte sich hier die gesamte Schadenssumme für diese kleineren Unfälle, die leicht zu vermeiden gewesen wären, auf mindestens 50.000 Euro.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Reisner

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