„Anpacken wenn es erforderlich ist!“

50 Helfer bauen binnen weniger Stunden Corona-Teststation bei Bergen auf

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Aufbau der Corona-Teststation bei Bergen an der A8

Bergen - Mittlerweile ist an der Corona Teststation an der Autobahnraststätte Hochfelln Nord angelaufen und zahlreiche Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes haben ihre Schichten für die ersten Tage angetreten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Da die Standortentscheidung recht kurzfristig getroffen wurde, standen die Verantwortlichen des Landratsamtes sowie des Kreisbrandrates Christof Grundner vor der Herausforderung, die Infrastruktur binnen weniger Stunden zu errichten. Für die erste Woche wird die Teststation nun durch das Rote Kreuz betrieben, dann sollen die Abstriche durch einen privaten Anbieter entnommen werden.

Innerhalb kürzester Zeit wurden die beteiligten Feuerwehren, das Technische Hilfswerk sowie Mitglieder des Roten Kreuzes zusammengetrommelt, damit alle Vorbereitungen getroffen werden konnten. Mit der Unterstützung eines Traunsteiner Baubedarfshändlers konnte bereits am späten Nachmittag mit den Aufbauarbeiten begonnen werden. „Ich bin beeindruckt, wie schnell wir alles organisiert hatten und dass alle Beteiligten sofort ihre Unterstützung zugesagt hatten“, so Grundner im Gespräch mit dem chiemgau24.de.


Die Frauen und Männer des Technischen Hilfswerks der Ortsgruppen Traunstein und Traunreut waren mit der Errichtung des „Containerdorfes“ beschäftigt. Zusammen mit der Baubedarfsfirma und schwerem technischen Gerät wurden die Container entsprechend positioniert und gesichert. Die Feuerwehr Traunreut war mit zahlreichen Helfern zur Errichtung einer Überführung für die Versorgungsleitungen vor Ort. Mit der Überführung wurde die Möglichkeit geschaffen, dass die Parkplätze an der Raststation weiter genutzt werden können und die Fahrzeuge ungehindert die Rastanlage verlassen können.

Aus Stein war eine Abordnung an Einsatzkräften mit dem Dekontaminationsfahrzeug angefordert worden. Sie waren mit der mitgeführten Spezialausrüstung für die Trinkwasserversorgung sowie weiterer Versorgungsleitungen beauftragt. Nach rund zwei Stunden waren die Vorbereitungen soweit getroffen, dass die Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes mit dem „Innenausbau“ der Container sowie dem Einräumen der Ausrüstung beginnen konnten.

Der Betrieb durch die Ehrenamtlichen ist nun für etwa eine Woche zugesagt und organisiert. Nach Ablauf der zugesagten Frist werden die Abstriche durch einen privaten Betreiber entnommen. Das kostenlose Angebot des Freistaates Bayern hat bereits wenige Stunden nach Inbetriebnahme einen regen Zuspruch erhalten und viele Urlaubsheimkehrer nutzten die Möglichkeit, sich auf das Virus testen zu lassen.

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein/hob

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