Basketbälle für Tansania gespendet

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Traunstein - Um die Infrastruktur in Tansania zu verbessern, startete jetzt eine Arbeitsgruppe nach Tansania. Mit im Gepäck waren ein Basketballkorb und 20 Bälle für einen Schulsportplatz.

Eine Arbeitsgruppe des Aktionskreis Ostafrika startet in diesen Tagen nach Tansania, um die Infrastruktur in dem afrikanischen Land zu verbessern. Mit im Flugzeug sind auch ein Basketballkorb und 20 Bälle für einen Schulsportplatz in der Kilimandscharo-Ebene. Durch die Unterstützung aus Traunstein konnten dort bereits eine Sprunganlage, eine Ballwurfanlage und ein Fußballfeld mit zwei Toren errichtet werden. Die Ausstattung für das neue Basketballfeld spendeten die Basketball-Abteilungen des DJK Traunstein und des Turnvereins aus Altbeständen. Vermittelt wurde die Spende von Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der zweimal pro Woche selbst eine Basketballmannschaft des TVT trainiert. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Freude und Begeisterung der Sport im Team auslösen kann“, so der Oberbürgermeister. Sein Dank gelte allen Helfern des Aktionskreises, aber auch den Sportvereinen für die spontane und schnelle Unterstützung.

Über die Spende freute sich auch Sepp Schwankner, der den Aktionskreis Ostafrika 1974 ins Leben gerufen hat. Aktuell ist der 109. Container in Tansania angekommen und der Aktionskreis arbeitet daran, die Schule zu einer Berufsschule mit Schreinerei, Werkstatt, Nähmaschinen und einem Computerraum auszubauen. Vor acht Jahren errichtete der Aktionskreis Ostafrika zwei große Schulgebäude mit 16 Räumen, um allen Kindern in der Region den kostenlosen Schulbesuch zu ermöglichen. Auch die Stadt Traunstein unterstützt die Schule regelmäßig mit Sachspenden wie nicht mehr benötigten Werkzeugen aus dem Bauhof oder ausgemusterten Computern aus dem Rathaus.

Wie der Traunsteiner Oberbürgermeister bei der Übergabe der Sportplatz-Ausstattung sagte, sei es eine bemerkenswerte Tatsache, dass mit Aktionskreis Ostafrika ein wichtiger und engagierter Träger der Entwicklungszusammenarbeit seinen Sitz in Traunstein habe und sich viele Bürger der Stadt mit Afrika solidarisch zeigen. Kösterke weiter: „Man muss nicht unbedingt ein Kenner der oft schwierigen Verhältnisse in Afrika sein, um zu ermessen, welchen enormen Einsatz es erfordert, solche Projekte auf die Beine zu stellen und konsequent fortzuführen.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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