Bau am Bahnhof hat begonnen

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Seit gestern morgen wird am Traunsteiner Bahnhof gebaut. Über sieben Millionen Euro werden Stadt und Deutsche Bahn AG in den Um- beziehungsweise Neubau des Omnibusbahnhofs und den Ausbau des Bahnhofs investieren.

Traunstein - Lange wurde geplant und getüftelt - jetzt hat nun endlich der Umbau am Traunsteiner Bahnhof begonnen.

Viele Jahre wurde geplant und überlegt und getüftelt, wie der Traunsteiner Bahnhof behinderten- und familiengerecht ausgebaut werden kann und gleichzeitig auch der stetig zugenommene Busverkehr in den Griff zu bekommen ist. Seit gestern werden die Ideen umgesetzt. In knapp zwei Wochen ist dann der Spatenstich zur größten innerstädtischen Baustelle, zu dem unter anderem auch Verkehrsminister Peter Ramsauer sein Kommen zugesagt hat.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke erläuterte gestern im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus die Vorgehensweise zu dem in drei Bauabschnitten geplanten Projekt, das nun mit dem Aus- und Umbau des zentralen Omnibusbahnhofs beginnt und auf Seiten der Deutschen Bahn AG eine Bahnsteigerhöhung der Gleise drei, vier und fünf sowie den Einbau eines Lifts vorsieht, der dann an die bereits bestehende große Bahnhofs-Fußgängerunterführung angeschlossen wird.

Rechnet der Leiter des städtischen Sachgebiets Tiefbau/Straßenbau, Gerhard Hogger, je nach Witterung und beginnendem Winter für die Baumaßnahme der Omnibuseinstiege mit mehreren Monaten, geht man für das Gesamtprojekt mit einer Bauzeit bis Ende 2012/Anfang 2013 aus. Erst zu einem späteren Zeitpunkt (geplant ist hier das Jahr 2014) ist der Umbau der Weichentechnik und die Erhöhung des Bahnsteigs des Gleises eins in Fahrtrichtung Salzburg/ Wien) vorgesehen.

Im Zuge der Maßnahme wird die Stadt auch das immer wieder für Ärger sorgende Thema "Toiletten am Bahnhof" lösen. Analog der Toiletten am Max- und Karl-Theodor-Platz werden für rund 80.000 Euro Toiletten gebaut, die ebenfalls einen behindertengerechten Zugang ermöglichen.

Insgesamt investiert die Stadt vor Abzug der Förderungszuschüsse durch die Regierung von Oberbayern (geplant: 290.000 Euro) rund 660.000 Euro, die weitestgehend in den Etats 2011 und 2012 berücksichtigt sind. Einschließlich der Maßnahmen der Deutschen Bahn AG werden über sieben Millionen Euro investiert, wobei hier ein Großteil auf die Stellwerkstechnik entfällt.

wz/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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