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Asylbewerber im Landkreis Traunstein

Drei weitere Sozialarbeiter für Asylbewerber

Traunstein - Harsche Kritik wurde am Mittwoch im Kreisausschuss an Land und Bund geübt. Beim Thema Sozialberatung für Asylbewerber fehle es an finanzieller Unterstützung.

Die Zahl der Asylbewerber nimmt im Landkreis Traunstein stetig zu: Wie die Chiemgau-Zeitung am Donnerstag berichtet, waren es Ende Januar 2014 insgesamt 463 erwachsene Flüchtlinge. 226 davon sind in den Gemeinschaftsunterkünften in Engelsberg (98), Inzell (26) und Grassau (102) untergebracht, 237 leben dezentral in den Kommunen - in Traunstein (18), Traunreut (14), Schnaitsee (12), Ruhpolding (75), Bergen (49), Inzell (20), Marquartstein (16) und Unterwössen (32). Und die Zahl wird weiter steigen: Mit etwa 750 zugewiesenen Asylbewerbern sei bis Ende 2014 zu rechnen.

Trotz der steigenden Zahl an Asylbewerbern sind die finanziellen Mittel für Sozialberatungen vom Freistaat Bayern und vom Bund bisher gleich geblieben. Laut Chiemgau-Zeitung gab es deshalb im Kreisauschuss am Mittwoch auch harsche Kritik an Land und Bund. Man müsse den Flüchtlingen aber verstärkt helfen, man brauche für sie mehr Sozialberatung, so der Tenor im Kreisausschuss. Einstimmig sprach sich der Ausschuss deshalb auch für eine "freiwillige Leistung" von 40.000 Euro für Sach- und Verwaltungskosten der Asylsozialberatungsstelle des Diakonischen Werks Traunstein aus. Mit diesem Geld sollen nun drei zusätzliche Stellen in der Asylsozialberatung geschaffen werden. Bisher gibt es im Landkreis nur 1,5 Stellen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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