Weil sie einen Handyfilm drehte

Urlauberin (15) stirbt auf Sommerrodel-Bahn

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Kaprun (Pinzgau) - Schlimme Tragödie im Bundesland Salzburg: Eine 15-Jährige starb auf der Sommerrodelbahn, weil sie ihre Abfahrt filmen wollte.

Laut Informationen des ORF handelte es sich bei der Toten um eine 15-Jährige aus einer arabischen Urlauberfamilie. Die Betreiber der Rodelbahn Maisflitzer gehen davon aus, dass sich das Mädchen bei der Bergabfahrt abgeschnallt hat, um mit dem Handy einen Panoramafilm zu drehen. Dabei sei sie aus dem Schlitten gestürzt.

Mädchen hat sich wohl abgeschnallt

Anfangs muss das Mädchen angeschnallt gewesen sein, denn sonst hätte die Bahn nicht losfahren können. Zwar fiel die Urlauberin laut ORF nur rund einen Meter tief, zog sich aber tödliche Verletzungen zu. Die Rodeln sind bis zu 40 Stundenkilometer schnell.

Auch andere filmen die Abfahrt mit dem Handy

Auf YouTube gibt es einige Videos von der Abfahrt mit der Sommerrodelbahn aus der Perspektive einer Handykamera. Offenbar wollte auch die Urlauberin solche Aufnahmen zur Erinnerung drehen, ging aber ein zu großes Risiko ein. Hier ein offizieller Imagefilm der Rodelbahn:

Die Familie und die Mitarbeiter der Sommerrodelbahn wurden von der Krisenintervention des Roten Kreuzes betreut.

Die Zweisitzer des „Maisiflitzers“ ist mit zwei Bremsen ausgestattet. Die Fahrt dauert etwa zwölf Minuten. An der höchsten Stelle verlaufen die Schienen elf Meter über dem Boden

Weiterer Unfall im Salzburger Land

Wie salzburg24.at berichtet, kam es bereits am Wochenende auf der Sommerrodelbahn in Strobel im Salzburger Land zu einem schweren Unfall, bei dem ein Junge (13) schwer verletzt wurde

mg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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