Fluglärm: Kollateralschaden für ganze Region?

Salzburg - Paukenschlag im Streit um Fluglärm: Verkehrsminister Peter Ramsauer macht ernst in Sachen Durchführungsverordnung. Die Salzburger sehen ihren Flughafen existenzbedroht.

Verkehrsminister Peter Ramsauer.

Die von Minister Peter Ramsauer angekündigte Durchführungsverordnung macht den Verantwortlichen des Salzburger Flughafens große Sorgen. Diese Verordnung würde nämlich klare Regeln festlegen: wann darf künftig noch über bayerisches Grenzgebiet geflogen werden und wie viele Maschinen sind noch zulässig?

Wie die Bayernwelle Südost heute berichtet, befürchtet der Flughafen dadurch, dass es für ihn dadurch zu so klaren Einschränkungen komme, welche wirtschaftlich nicht mehr verkraftbar sind. In einer öffentlichen Erklärung sieht der Salzburg Airport seine 1.500 Arbeitsplätze massiv bedroht. Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, sie täten ohnehin schon viel, um eine Lärmentlastung für die bayerischen Anwohner herbeizuführen.

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden ist in Alarmbereitschaft. "Die Lage ist offenbar weit ernster, als bisher befürchtet. Damit ist auch das Land als Mehrheits-Gesellschafter des Airports gefordert. Was jetzt Not tut, ist ein klarer Schulterschluss aller Flughafen-Eigentümer und ein Ende der Querschüsse gegen das Airport-Management", erklärte er dem Onlineportal Salzburg24.at. Von einem "Kollateralschaden für die ganze Region" ist gar die Rede.

Quelle: Bayernwelle Südost

Rubriklistenbild: © DPA

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