Schule fertig und dann?

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Computer mit Touchscreen kommen im Seniorenbereich zum Einsatz. Hier auf der Salzburger Messe beschäftigen sich die Schüler mit den Denkspielen.

Salzburg - "Ich habe fertig!" - Das denken sich wohl viele Schulabsolventen. Doch wie geht es danach weiter? Die BIM in Salzburg hilft Antworten zu finden.

Mit 1.000 Ideen zu Bildung, Job und Karriere präsentiert die Salzburger Berufsfachmesse BIM ein breites Spektrum und mit 31.800 Besuchern wurde in der über zehnjährigen Geschichte der Fachmesse eine neue Erfolgsmarke gesetzt. Erstmals dabei ist die Domus-Mea-Gruppe aus Bad Reichenhall, mit fünf Standorten in Oberbayern, die über Seniorenbetreuung, Altenpflege und Therapiearbeit informiert. Für die Schüler ein gewöhnungsbedürftiges Thema, kennen viele „das Alter“ doch meist nur von den Großeltern.

Geschäftsführer Peter Puhlmann: „Wir vermitteln zwischen den Generationen, zwischen ganz unterschiedlichen Welten. Altenpflege ist im Kern die Begegnung von Mensch zu Mensch. Und das ist immer ein spannendes Thema.“

Die Präsentation der Domus-Mea-Gruppe hob sich durch eine zweckmäßig-nüchterne Präsenz angenehm ab. Den Einstieg in das Thema fand man durch das Computerspiel „Plejaden“, das als weltbeste Computer-Technologie für Senioren und ihre Angehörigen ausgezeichnet wurde. Und auch die Jugendlichen fanden Gefallen an dem Frage- und Antwortenspiel, legten bei der Finalfrage um ein Red Bull aber doch eine Denkpause ein. Domus Mea steht nämlich nicht für Architektur, sondern für Therapie und Altenpflege in Oberbayern.

Drei Messetage war Heilerziehungspflegerin Sarah Dommenz am Messestand und freute sich über die intensive Nachfrage. „Es war sehr anstrengend, haben doch jeden Messetag einige hundert Menschen den Stand frequentiert. Das Interesse an der Domus-Mea-Gruppe war groß und auch am Beruf des Altenpflegers. Hingegen scheint der Beruf des Heilerziehungspflegers in Österreich weniger bekannt zu sein.“

Sarah ist seit vier Jahren bei der Domus-Mea-Gruppe und mit Ihrer Ausbildung hat sie den richtigen Beruf gefunden. „Man kann dem Menschen helfen und in unserer Gesellschaft wird es auch immer mehr psychisch Kranke geben.“ Zudem bietet der Beruf viele Möglichkeiten an Weiterbildung an.

Pressemitteilung Domus Mea

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