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Nach Seehofers und Hermanns Fazit in Freilassing

Salzburger Landesrat verärgert über deutsche Grenzkontrollen

Salzburg - Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigte sich bei seinem Besuch an der deutsch-österreichischen Grenze erfreut über die positive Bilanz der Grenzkontrollen. Salzburgs Landesrat für Verkehr, Infrastruktur und Sport, Stefan Schnöll, ist alles andere als begeistert.

Dass die Grenzkontrollen in Salzburg täglich für Stau sorgen ist für so manchen deutschen Politiker zweitrangig. "Wir wollen alles dafür tun, die Belästigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Im Vordergrund steht die Sicherheit der Menschen in unserem Land.", betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Montag.

Das ärgert besonders Stefan Schnöll, Salzburgs Verkehrslandesrat. Schließlich brächte die aktuelle Regelung am Walserberg negative Konsequenzen mit sich, wie Schnöll gegenüber salzburg24.at ausführt: "Man nimmt in Kauf, dass ein wirtschaftlicher Schaden und eine Verschlechterung der Lebensqualität damit einhergehen." Er wolle deshalb das Gespräch mit der bayerischen Seite suchen. Die Grenzkontrollen einstellen, will Seehofer definitiv nicht. "Solange an den EU-Außengrenzen nicht wirksamer kontrolliert wird, halten wir an den Grenzkontrollen hier fest", so Horst Seehofer am Montag.

Für eine gemeinsame Lösung habe Schnöll schon Ideen: Unter anderem sollten auch die kleineren Grenzübergänge kontrolliert und eine eigene Spur für Lkw eingerichtet werden. Die Regelung der Ortsdurchfahrtssperren um Salzburg werde vorerst weiter aufrechterhalten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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